Anke Schmietainski

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Wir bieten einen zeitlich flexiblen und nicht standortgebundenen Arbeitsplatz für TYPO3 / CONTAO Programmierer/in

Wir haben uns als Full-Service-Agentur auf die Komplementärmedizin spezialisiert. Unsere Kunden sind ganzheitlich arbeitende Ärzte, Hersteller, Labore und kleine Kliniken.

Ihre Aufgaben:

  •  TYPO3 Administration und  Programmierung
  •  Contao Administration und Programmierung
  •  Generelle technische Aufgaben im Online-Umfeld
  •  Technische SEO-Unterstützung

Sie bringen mit:

TYPO3 / Contao Programmierer/in gesucht

TYPO3 / Contao Programmierer/in gesucht

  • eine gut bis sehr gut abgeschlossene Ausbildung oder ebensolches Studium
  • Sehr gute Kenntnisse in TYPO3 – Administration und Programmierung
  • Kenntnisse in Contao – Administration und Programmierung
  • Sehr gute Kenntnisse in HTML, CSS, JavaScript und PHP
  • Erfahrung in Technologien wie Responsive Design, TypoScript
  • Offene, freundliche Art
  • Professioneller Kundenkontakt
  • Interesse an Naturheilkundlichen Themen

Wir bieten:

  • Einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem kompetenten Team
  • ideal geeignet für berufstätige Eltern oder junge Berufseinsteiger
  • 400 Euro-Basis oder Teilzeit-Beschäftigung ist möglich.
  • Nicht standortgebunden. Bevorzugte Region ist Sachsen und Baden-Württemberg

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an personal@altamedinet.de.

Neue Wege in der Krebstherapie

Live Chat am 30.9., 20:30 Uhr

Unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1“ ist online. Ihr könnt wieder Eure Fragen zum Thema an die Experten ab sofort stellen.

Der Live Chat findet am Montag, dem 30.09.2013 um 20:30 Uhr statt.

Hier findet Ihr den Filme u Artikel. Es wurden auch Einzelinterviews geführt mit den Experten, die Ihr Euch vorab anschauen könnt:

Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1

Neue Wege in der Krebstherapie

Seit einigen Wochen geistert immer wieder ein Aufruf des Vereins Grundrecht auf Gesundheit durch das Netz mit dem Anliegen eine EU-Petition zu unterschreiben: „Jeder hat das Recht, sich alternativ zu behandeln“: http://www.grundrecht-gesundheit.de/.

In einem leidenschaftlichen Video stellt Sandra Witscher, Gründungsmitglied des Vereines, Fakten zur EU-Verordnung 1924/2006 vor.

Film und Petition enthalten für mich einige Ungereimtheiten:

Es ist von einem Gesetz die Rede, tatsächlich sind es aber zwei Verordnungen, die beide bereits in Kraft sind:

  • Die Verordnung 1924/2006/CE – Health-Claim-Verordnung ist im letzten Herbst in Kraft getreten, das können wir nicht mehr verhindern. Sie beinhaltet nach unserem Verständnis eine Beschränkung von Werbeaussagen, nicht jedoch das In-Verkehr-Bringen oder Auflagen zur Zulassung von Nahrungsergänzungen (an dieser Stelle trifft der Film eine unrichtige Aussage). Dem gebildeten Bürger und gebildeten Arzt ist es folglich weiterhin möglich, die Präparate zu verordnen. Dennoch sehen auch wir die EU-Verordnung kritisch. In der Praxis nehmen wir diese tatsächlich als einen Wettbewerbsvorteil der großen Firmen gegenüber den kleinen wahr, da die großen einfach Abmahnkosten mit einkalkulieren, die für einen kleineren Anbieter die Existenz kosten können (wir beraten einige kleine Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller). Wenn man den Markt beobachtet, steigen immer mehr Pharmafirmen in den Nahrungsergänzungsmittelmarkt ein.
  • Die zweite Verordnung: Die Einbuße zahlreicher traditioneller Arzneimittel und die Vernichtung vieler mittelständischer Hersteller haben bereits vor einigen Jahren stattgefunden mit dem Auslaufen der Möglichkeit „registrierter“ Arzneimittel. Das wurde durch die 15. Arzneimittelnovelle geregelt, die bereits im Jahr 2009 in Kraft getreten ist. Viele traditionelle Arzneimittel konnten bis dato als registriertes, nicht zugelassenes Medikament in den Verkehr gebracht werden. Arzneimittel (ausgenommen die homöopathischen Medikamente) müssen jetzt zugelassen werden und erfordern ein aufwändiges Zulassungsverfahren, das sich mittelständische Unternehmen oft nicht leisten können (darüber hinaus ist es viel einfacher, den Wirknachweis für eine chemische Substanz zu führen als für z.B. eine Heilpflanze wie das Johanneskraut, die zig Wirkstoffe enthält). Viele Arzneimittel wurden deshalb entweder ganz vom Markt genommen oder in den Markt der Nahrungsergänzungsmittel gedrängt (die Hersteller wollten die Rezepturen erhalten und bieten die alten Mittel als Nahrungsergänzungen an – mit allen therapeutischen Beschränkungen die ein Nahrungsergänzungsmittel mit sich bringt).
  • Im Film werden keine Termine genannt. Und im Gegensatz zur Aussage des Films sind beide Verordnungen längst in Kraft. Gibt es überhaupt noch eine realistische Chance hier etwas zu drehen?

Die in der Petition getroffenen Aussagen sind viel zu allgemein, um politisch etwas bewegen zu können:

  • Reformierung der Rolle der EFSA im EU-Zulassungsprozess unter Einbeziehung von Sanktionen, wenn die Verwaltung von den Vorgaben abweicht, denen sie folgen muss.
  • Integration des Rechts, sich alternativ zu behandeln, im Gesundheitsrecht der europäischen Union.
  • Neugewichtung europäischer Positionen zu gesundheitsbezogenen Angaben..

Weitere Ungereimtheiten: die Kontaktdaten

So ist die angegebene Adresse die Adresse vom Verlag FID, der zur Verlagsgruppe Norman Rentrop gehört, die Tel.-Nr. ist identisch mit dem VRN-Verlag (Verlag Norman Rentrop) selbst.
Der VNR Verlag (Verlag Norman Rentrop)  vertreibt nach eigenen Angaben „in verschiedenen Fachverlagen, Loseblattzeitschriften, Fachinformationsdienste und elektronische Produkte“. Tochterunternehmen sind u.a. der Verlag für die Deutsche Wirtschaft und der FID-Verlag. Neben anderen Publikationen vertreibt er auch Publikationen rund um die Naturheilkunde und zum Thema Wellness. Ich selbst habe ihn im Marketing als sehr aggressiv erlebt, die Publikationen haben bezogen auf die Informationsmenge einen extrem hohen Preis, zumindest, wenn man diese mit einem guten Buch vergleicht.

Der dickste Brocken: die Datenschutzerklärung

In ihrer der Datenschutzerklärung der Vereinsseite finden sich folgende Aussagen:
„Die im Rahmen des Bestellvorgangs erhobenen personenbezogenen Daten verarbeitet und nutzt der Verlag zur Vertragsdurchführung und gibt sie zu diesem Zweck ggf. an entsprechend beauftragte Dienstleister wie z. B. Lieferanten oder unser Service-Team weiter.
Der Verein Grundrecht auf Gesundheit sowie entsprechend beauftragte Dienstleister nutzen Name und Anschrift zur weiteren Information über interessante Produkte und Dienstleistungen (Werbung für eigene und fremde Angebote). Name und Anschrift können außerdem an weitere Verlage für deren Marketingzwecke übermittelt werden.“

Deshalb ist mein Fazit:

Vorsicht, nicht unterschreiben, die Petition ist offenbar ein Fake. Es ärgert mich, wenn hier ein Allgemeininteresse ausgenutzt wird, um Newsletter-Adressen zu gewinnen. Das schadet am Ende unserem Anliegen, die Naturheilmedizin zu fördern. Überzeugt Euch selbst und schaut Euch die Datenschutzerklärung an.
Mehr Erläuterung hier: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/petition-jeder-hat-das-recht-sich-alternativ-zu-behandeln oder hier: http://renegraeber.de/blog/petition-grundrecht-gesundheit/

Es ist in höchstem Maße ärgerlich, denn wenn die nächste echte Petition kommt, unterschreibt keiner mehr. Wir bleiben wachsam und prüfen nach unseren Möglichkeiten solche Petitionen, bevor wir sie Euch empfehlen.

Burnout nein danke 424x268

Burnout – Nein danke! Gesundheitslounge, Live Chat

Seit heute ist unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Burnout – Nein danke!“ online. NEU: Stellt Eure Fragen zum Thema ab sofort an die Experten. Live Chat zum Film am 7. August um 20:30 Uhr!
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/gesundheitslounge/burnout-nein-Burnout nein danke 424x268danke.html

Der 14. November wird als Weltdiabetes-Tag begangen.

Die Ärztezeitung schreibt von derzeit 6 Millionen Diabetes-Erkrankungen (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=826531&cm_mmc=Newsletter-_-Telegramm-C-_-20121114-_-Diabetes+mellitus).
Das Institut für Biometrie und Epidemiologie, Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) schätzt, „… würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.“
Quelle: www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/entwicklung-bei-diabetes.html

Diabetes ist letztendlich ein Ausdruck dafür, dass vielen von uns der Bezug zum Essen und zum naturgemäßen Leben verloren gegangen ist. Denaturierte und industriell vorgefertigte Speisen machen Stoffwechsel und Verdauungstrakt auf Dauer krank, während natürliche und weitgehend unbehandelte Lebensmittel – Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Vollkornreis, Vollkornbrot, Eier, Fleisch …. – den Körper mit notwendigen Nährstoffen versorgen und den Stoffwechsel in einer optimalen Zucker-, Vitamin-, Mineralstoff- und Säure-Basen-Balance halten.

Schon ein dreijähriges Kind weiß – wenn man fragt, dass Zucker nicht gesund ist wie vieles mehr, was wir essen. Die Umsetzung ist offenbar nicht so leicht: Mein Sohn (4,5 Jahre) berichtete zu Beginn dieses Kindergartenjahres ganz begeistert, dass er jetzt zu den Mittleren gehöre und dass das ganz toll sei. Auf meine Frage, was daran toll sei, antwortete er, jetzt dürfe er mit ins Altenheim singen gehen und zum Abschluss gäbe es dann einen tollen Lutscher …!?

Zucker lauert überall – vor allem für die Kinder. Selbst wer mit besten Ernährungs-Vorsätzen an seine Kindererziehung geht, wird auf eine harte Probe gestellt. Er steckt nicht nur dort, wo wir es nicht explizit sehen, im Ketchup und Müsli, im Joghurt und Brot. Er wird unseren Kindern bei jeder Gelegenheit unter die Nase gehalten: beim Besuch in der Apotheke gibt es Traubenzucker, als Aufmerksamkeit beim Friseur, als Incentive im Laden, als kleine Aufmerksamkeit vom Nachbarn, natürlich zuhauf beim Kindergeburtstag, zu Fest- und Feiertagen ohnehin.

Die Deutschen konsumieren 36 Kilogramm Zucker pro Person und Jahr. Davon werden nur 16,4 % als Haushaltzucker verbraucht und 18,7 % in Süßwaren verarbeitet. Der Rest, rund 65 % werden in anderen Lebensmitteln „versteckt“. Darin sind nicht enthalten alternative Süßungsmittel wie Dicksäfte oder Honig. Zum Vergleich: zu Zeiten der Jäger und Sammler als die Grundlage unseres Körpers gebildet wurde, hat der Mensch ca. 2 Kilogramm Süßungsmittel pro Person und Jahr (z.B. Honig) zu sich genommen.

Zuckerverbrauch

Zuckerverbrauch

Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker:

www.zuckerverbaende.de/zuckermarkt/zahlen-und-fakten/zuckermarkt-deutschland/zuckermarkt.html

Die Regierung spricht davon, dass jetzt dringend Diabetes-Erkrankte engmaschiger betreut werden müssten und Prävention an den Schulen ansetzen sollte und die Universität Göttingen verleiht im Frühjahr diesen Jahres dem langjährigen Direktor der Südzucker AG Reinhold Köhler die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste in der Zuckerrübenforschung: www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=4193.….

Die gute Nachricht ist: zumindest Diabetes Typ II muss kein unabwendbares Schicksal sein. So schreibt Margret Rupprecht im Naturheilmagazin: „In 80 % der Fälle würden diätetische Maßnahmen ausreichen, wenn die meisten Ärzte mehr von Vollwerternährung verstünden und die Betroffenen etwas mehr Disziplin in Sachen Essen entwickelten.“ (ww.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/diabetes-mellitus.html). Weitere wichtige Therapiebausteine sind eine Lebensstilwandlung und mehr Bewegung. Andere naturheilkundliche Therapien wie Homöopathie und Pflanzenheilkunde unterstützen die Behandlung.

Gesunde Ernährung und Bewegung sind auch die besten Faktoren, um eine Diabetes-Erkrankung zu vermeiden. Da Lösungen der Politik kleine Schritte gehen, bleibt es vorerst Ihnen überlassen, Ihre eigene Diabetes-Vorsorge zu treffen. Das können zunächst kleine Schritte sein wie z.B. die Treppe statt den Aufzuges zu benutzen, mit dem Fahrrad zu fahren statt mit dem Auto, Cola und Chips wegzulassen und stattdessen einen Smoothie zu testen. Für Ihre Kinder halten Sie eine Hand voll Nüsse bereit, wenn man mit billigem Zuckerzeug lockt.

Probieren Sie aus und finden Sie heraus, was für Sie persönlich passt und lassen Sie sich auf das Abenteuer Gesundheit ein.

Würde es Ihnen immer noch schwer fallen, auf die Tafel Schokolade vorm Fernsehen zu verzichten, wenn Sie testweise Ihr Körpergefühl mal umschalten könnten: Wie fühlt sich Ihr Körper an: a) mit Normalkost oder b) mit biologischer naturbelassener Kost?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren gesunder Rezepte. Davon finden Sie ungezählte auf www.naturkost.de oder in Büchern wie: „Vollwertküche für Genießer: 250 Rezepte für die gesunde Ernährung

Weiterführende Links:

Entscheidung

Entscheidung – Quelle: istockphoto

Der Newsletter der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (www.biokrebs.de) bringt in seiner letzten Ausgabe einen Artikel aus seiner Mitgliederzeitschrift „Signal“: „Gefühltes Wissen – die Kunst, das Unwesentliche zu ignorieren“. Professor Gigerenzer, einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, referierte zur 30-Jahr-Feier des Verbandes.

Das Max-Planck-Institut forscht seit Jahren zum Phänomen „Bauchentscheidung“. Damit sind Entscheidungen gemeint, denen durchaus Erfahrungswerte zugrunde liegen. Als Beispiel nennt Professor Gigerenzer die Piloten, die 2009 ihre Maschine im Hudson River notwasserten und damit hunderten Menschen das Leben retteten. Hier war keine Zeit für Berechnungen, ob es das Flugzeug noch bis zum Flughafen schaffen würde. Sie griffen auf das zurück, was sie aus tausenden Flugstunden an Erfahrungswerten hatten und konnten in kürzester Zeit reagieren.

Auch im Alltag begegnet uns dies: wenn uns Menschen gegenüberstehen, bei der Wahl des Partners, wenn uns Ereignisse ereilen…. Wir haben in diesem Moment ein Gespür, was gut für uns ist. Die Frage ist, wie viel Vertrauen wir diesem Gefühl entgegenbringen. Lassen wir uns im Zweifel wirklich davon leiten oder dominiert am Ende der Verstand?

Wie viel Vertrauen haben wir in unser Bauchgefühl, wenn es um schwere Entscheidungen geht, wie z.B. die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie bei schweren Erkrankungen. Oft fehlt das notwendige Wissen oder scheint in der verfügbaren Zeit nicht erschließbar zu sein. Durch die beteiligten Ärzte wird hier nicht selten ein enormer Zeitdruck für die Entscheidung aufgebaut, der in den wenigsten Fällen wirklich begründet ist. Wie gut entscheiden wir unter Zeitdruck? Prof. Hüther, Hirnforscher, zeigt: unter Druck, sind wir zu keiner wirklichen Entscheidung fähig.

Prof. Gigerenzer stößt in seinen Forschungen noch auf ein wichtiges Phänomen: Menschen entscheiden in den meisten Fällen defensiv. Das heißt, sie entscheiden so, dass für sie persönlich der geringste Schaden entsteht. Das ist in den meisten Fällen nicht die innovativste Entscheidung. Wie gut ist also die Therapie-Empfehlung eines Arztes, wenn dieser befürchten muss, dass er vom Patienten oder anderen Institutionen eine Klage erhält, weil er nicht leitliniengerecht behandelt hat?

Wichtig war für mich deshalb der Schlusssatz des Artikels: „Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sind Sie der Entscheider und nur Ihr Wohlergehen ist das Maß der Dinge.“

Mehr Sensitivität für Ihre Bauchgefühle und Sicherheit mit dem Umgang mit Bauchgefühlen können Sie trainieren. Blicken Sie am Ende eines Tages oder nach einem Ereignis zurück: was war Ihr Bauchgefühl in diesem Moment und wie haben Sie entschieden. Was wäre gewesen, wenn Sie Ihrem Bauchgefühl vertraut hätten. Wenn Sie das öfter tun, erhalten Sie über die Zeit Sicherheit und dann auch schnellere Antworten aus dem Bauch, dann wenn es wichtig ist.

Auch mit dem Portal Naturheilmagazins.de zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf um Ihren Entscheidungsraum zu erweitern. Welche der Optionen für Sie die richtige ist, können nur Sie allein entscheiden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie für Ihre Gesundheit die richtige Entscheidung treffen.

www.biokrebs.de – Gefühltes Wissen. Die Kunst, das Unwesentliche zu ignorieren als PDF

Das Portal und das Team dahinter – heute: Dr. Anke Schmietainski

Dr. Anke Schmietainski, Geschäftsführung AltaMediNet GmbH, Konzeptionierung, Online-Redaktion

Dr. Anke Schmietainski

Aufgaben im Portal: Geschäftsführung AltaMediNet GmbH, Konzeptionierung, Online-Redaktion

Ich bin Ingenieurin. Elf Jahre habe ich in der Forschung und im Marketing in der Telekommunikationsindustrie gearbeitet.

Dann wurde ich krank – nicht lebensgefährlich, jedoch mit täglichen Schmerzen. Ich suchte Hilfe bei den Ärzten: Hausarzt, Facharzt, diverse Experten. Die Ursache wurde nicht gefunden. Jetzt begann ich zu lesen, beschäftigte mich mit gesunder Ernährung. Ich fastete und  stellte die Ernährung um, probierte aus. Nach dem Fasten und 4 Wochen tiereiweißfreier Vollwertkost waren meine Beschwerden deutlich zurückgegangen. Dann kam Weihnachten… ich war unterwegs und aß bei Verwandten so wie früher auch und die Beschwerden kamen wieder… Es gab also in meinem Fall einen eindeutigen Zusammenhang. Jetzt wollte ich es wissen, habe gelesen und gelesen. Über die Jahre habe ich mich durch einige laufende Meter naturheilkundlicher Literatur „gearbeitet“. Vor ca. 15 Jahren stellte ich meine Ernährung vollständig um.

Ich hatte ersten Kontakt mit der klassischen Homöopathie. Ich erlebte, wie mein Körper auf eine LM-Potenz reagiert (1:50 000), eine Potenz in deren Wirk-Substanz chemisch keine Moleküle der Urtinktur mehr nachgewiesen werden können. Ich lernte Akupunktur kennen, die Wirkung der Osteopathie und vieler anderer Verfahren. Ich begann mit Yoga, mit dem ich noch heute jeden Tag beginne.

Irgendwann passte mein Beruf nicht mehr zu dem, was in mir brannte. Über eine Erkrankung meiner damals einjährigen Tochter entstand die Idee zu diesem Portal (http://www.naturheilnotizen.de/index.php/das-portal-naturheilmagazin-wie-es-entstand/). Ich kündigte meinen Job als Ingenieurin und begann mit den beiden anderen Gesellschaftern dieses Portal aufzubauen.
Regelmäßig sind wir nun auf Medizinischen Kongressen, arbeiten in unserer Agentur fast täglich mit Ärzten und Therapeuten zusammen und erleben immer wieder, was in der Komplementärmedizin möglich ist. Wir sehen die Mechanismen, die uns helfen, gesund zu bleiben. Dieses Wissen möchten wir mit den Lesern des Portals teilen. Dafür arbeiten wir.

Zeit-Wissen und der DZVHÄ im Disput zur Wirksamkeit der Homöopathie

Wer sich mit Komplementärmedizin auseinander setzt, stößt immer wieder auf Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin der Universität Exeter im Ruhestand. Er ist auch jetzt wieder Stein des Anstoßes. Er behauptet von sich, dass er die Komplementärmedizin mit „Wissenschaftlichen Methoden“ erforscht und er gilt als einer der prominentesten Gegner der Homöopathie. Zeit-Wissen veröffentlicht im Januar einen Portrait mit dem Titel: „Edzard gegen Charles“ in dem Ernst als „als herausragende Kapazität in Sachen Komplementärmedizin und insbesondere Homöopathie-Forschung“ dargestellt wird. Der Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte- DZVhÄ schaut in seinem  Homöopathie-Blog genauer hin und kann den Expertenstatus nicht erkennen. Er stellt fest, dass Ernst zur Homöopathie keine Primärstudie erstellt hat (Grundlagenforschung, die originär einen bestimmten Forschungsgegenstand untersucht). Er ist Autor einiger Übersichtsstudien, die die Ergebnisse anderer Studien zusammenfassen. Forscher bescheinigen diesen Studien schwere methodische Mängel (Details im Blog).

Wir benötigen für die Komplementärmedizin andere Verfahren der Forschung. Wie kann die Wirksamkeit eines Verfahrens in einer Doppelblindstudie valide untersucht werden, wenn jeder Patient eine individuell auf ihn zugeschnittene Therapie erhält? Neben anderen Instituten forscht dazu Prof. Claudia M. Witt an der Charite. Die Carstens-Stiftung finanziert seit Jahrzenten Forschung in der Komplementärmedizin und Homöopathie. Regelmäßig werden dort auch international publizierte Studien wissenschaftlich bewertet.

Immer wieder erschienen in der letzten Zeit Artikel in führenden deutschen Medien zum Thema Komplementärmedizin, so z.B. in der Sueddeutsche.de (Kommentar des DZVhÄs hier), in der Zeit oder im Spiegel. Nicht alle Berichte habe ich gelesen. Doch wenn ich sie las, ärgere ich mich wie der DZVhÄ über eine Berichterstattung, die bei sorgfältiger Recherche schwere Mängel zeigten. So z.B. 2011 der Bericht im Spiegel über die Kampagne  „10:23 – Homeopathy, there‘s nothing in it“ (Spiegel-Wissenschaft: „Volle Dröhnung Homöopathie“). Die Kampagne wollte mit der Einnahme einer Überdosis eines homöopathischen Mittels zeigen, dass Homöopathie wirkungslos ist. Schon im Grundkurs Homöopathie wird gelehrt, dass eine einmalige Einnahme wenig nützt und dass sich eine Wirkung nur einstellt, wenn das Mittel passt und wenn ein mehrfacher Heilimpuls gegeben wird. Ein sorgfältig recherchierter Artikel hätte diesen Aspekt aufzeigen müssen. Wem nützt eine solche Berichterstattung?

In den Berichten und den dazu eingegangenen Kommentaren entsteht leicht der Eindruck, dass es einen unerbittlichen Kampf zwischen Gegnern und Befürwortern gibt. Doch die Praxis ist deutlich friedlicher. Nach der Allensbach Umfrage aus dem Jahr 2009 sind rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung „überzeugte Verwender“ homöopathischer Arzneimittel und ohne Einschränkung von deren Wirksamkeit überzeugt. Nur zwei Prozent der Bevölkerung halten homöopathische Arzneien für unwirksam. 57 Prozent der Deutschen verwenden homöopathische Arzneimittel. Für viele Menschen gibt es ein Nebeneinander der Therapien.

Im gleichen Newsletter erwähnt der DZVhÄ noch eine Studie aus der Schweiz. Dort wurde die Homöopathie nach einer Volksabstimmung wieder ins Leistungsvolumen der gesetzlichen Kassen aufgenommen. In der Studie wurde die Wirtschaftlichkeit konventioneller Medizin mit der der Homöopathie verglichen. Patienten haben dafür die behandlungsbezogenen Ergebnisse aufgezeichnet. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass Komplementärmedizin innerhalb des Krankenkassensystems nicht teurer ist als konventionelle Medizin. Für die Niederlande gibt es vergleichbare Ergebnisse (Zusammenfassung der Studie).

Worüber streiten wir dann eigentlich noch?
Zum Artikel in Zeit-Wissen
Zum DZVhÄ-Homöopathie-Blog

Behandlungskosten könnten erheblich gesenkt werden

Die Deutsche Gesellschaft für bürgerorientiertes Versorgungsmanagement e.V. ( DGbV) schreibt in Ihrer Pressemeldung vom 19.04.2012 dass durch mehr Gesundheitskompetenz Behandlungskosten deutlich gesenkt werden können.

„In der Europäischen Union werden jährlich etwa 192 Milliarden Euro an Kosten durch Herz-Kreislauferkrankungen verursacht, so das European Heart Network (EHN). 110 Milliarden Euro entfallen auf Behandlungskosten und 82 Mrd. Euro auf Folgekosten, wie Krankengeld, Kuren und Produktionsausfälle.“

Wir, die Redaktion des Naturheilmagazins, halten die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung für einen extrem wichtigen Punkt. Während die  DGbV dies ausschließlich auf das therapiegerechte Verhalten der Patienten und die regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente bezieht, gehen wir in unseren Gedanken hier weiter. Gesundheitskompetenz heißt aus unserer Sicht, dass Menschen wissen, wie sie sich präventiv verhalten können. Jeder Bürger sollte wissen:

  • Was sind gesunde Lebensmittel, welche tun mir gut und welche nicht? Wie bereite ich mir ein gesundes und schmackhaftes Essen zu?
  • Wie viel muss ich mich bewegen, um gesund zu bleiben und wie kann ich das im Alltag einfach umsetzen?
  • Wie gehe ich mit Stress um, welche Instrumente gibt es, Stress so zu verarbeiten, dass ich gesund bleibe?
  • Und nicht zuletzt: Wie funktioniert mein Körper prinzipiell damit ich mir zumindest bei leichten Erkrankungen selbst helfen kann und nicht für jede Bagatellerkrankung einen Arzt benötige?

„Die Bürger sollen mehr Verantwortung für ihre eigene Gesundheit übernehmen.“ Die DGbV schlägt dafür ein Patientencoaching vor, Diesen Beitrag weiterlesen »

Meine Tochter war gerade ein Jahr alt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch kein chemisches Medikament erhalten. Alle Beschwerden hatten wir bis dahin erfolgreich mit der Homöopathie behandelt. Damals beschäftigte ich mich bereits seit ca. fünf Jahren  intensiv mit der Komplementärmedizin.

Es war abends nach 23:00 Uhr. Sie fieberte. Das Thermometer zeigte etwas mehr als 40 Grad. Die homöopathische Ärztin war ganz sicher um diese Zeit nicht mehr zu erreichen. In jedem Fall wäre es fast eine Stunde Fahrtzeit zu ihr gewesen. Ich hatte Angst: „Wann wird Fieber eigentlich gefährlich?“. In meine vielen Bücher konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sehen, die Unsicherheit war viel zu groß.

Am Ende rief ich den diensthabenden Arzt an, der ein harmloses Drei-Tage-Fieber feststellte und ein Paracetamol -Zäpfchen verabreichte. Die Temperatur sank erwartungsgemäß. Als das Fieber drei Stunden später wieder oben war, halfen dann die Globuli, die ich inzwischen herausgesucht hatte. Zwei Tage später war die Kleine wieder fit.

Als ich in dieser Nacht bei meinem fiebernden Kind saß, begann ich die ersten Gedanken aufzuschreiben: Es müsste ein Internetportal für die Komplementärmedizin geben, wo man wichtige Dinge nachschlagen kann und es müsste einen Telefondienst geben, wo ich auch zur Komplementärmedizin kompetenten Rat finde.

Ich fand einen ganzheitlich arbeitenden Kinderarzt in der Nähe, der mich von Anfang an in der Idee unterstützte und der noch heute im Medizinischen Beirat des Portals mitarbeitet: Dr. Wolfgang Scheel.

Ich kündigte meine Anstellung als Ingenieurin in einem großen Telekommunikationsunternehmen, suchte Mitstreiter über eine Anzeige in einer Elternzeitschrift und nach mehr als einem Jahr Vorbereitung gründeten wir im Oktober 2003 zu dritt die Fachagentur für Komplementärmedizin AltaMediNet GmbH.

Am 01.12.2003 ging das Naturheilmagazin in seiner ersten Version mit ca. 50 Texten zur Komplementärmedizin online. Unzählige Texte sind inzwischen neu dazugekommen. Seit dem Start hat es drei große Umgestaltungen erfahren. Diesen Beitrag weiterlesen »