Natürlich Heilen - naturheilnotizen

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Neue Wege in der Krebstherapie

Live Chat am 30.9., 20:30 Uhr

Unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1“ ist online. Ihr könnt wieder Eure Fragen zum Thema an die Experten ab sofort stellen.

Der Live Chat findet am Montag, dem 30.09.2013 um 20:30 Uhr statt.

Hier findet Ihr den Filme u Artikel. Es wurden auch Einzelinterviews geführt mit den Experten, die Ihr Euch vorab anschauen könnt:

Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1

Neue Wege in der Krebstherapie

Burnout nein danke 424x268

Burnout – Nein danke! Gesundheitslounge, Live Chat

Seit heute ist unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Burnout – Nein danke!“ online. NEU: Stellt Eure Fragen zum Thema ab sofort an die Experten. Live Chat zum Film am 7. August um 20:30 Uhr!
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/gesundheitslounge/burnout-nein-Burnout nein danke 424x268danke.html

Der 14. November wird als Weltdiabetes-Tag begangen.

Die Ärztezeitung schreibt von derzeit 6 Millionen Diabetes-Erkrankungen (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=826531&cm_mmc=Newsletter-_-Telegramm-C-_-20121114-_-Diabetes+mellitus).
Das Institut für Biometrie und Epidemiologie, Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) schätzt, „… würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.“
Quelle: www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/entwicklung-bei-diabetes.html

Diabetes ist letztendlich ein Ausdruck dafür, dass vielen von uns der Bezug zum Essen und zum naturgemäßen Leben verloren gegangen ist. Denaturierte und industriell vorgefertigte Speisen machen Stoffwechsel und Verdauungstrakt auf Dauer krank, während natürliche und weitgehend unbehandelte Lebensmittel – Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Vollkornreis, Vollkornbrot, Eier, Fleisch …. – den Körper mit notwendigen Nährstoffen versorgen und den Stoffwechsel in einer optimalen Zucker-, Vitamin-, Mineralstoff- und Säure-Basen-Balance halten.

Schon ein dreijähriges Kind weiß – wenn man fragt, dass Zucker nicht gesund ist wie vieles mehr, was wir essen. Die Umsetzung ist offenbar nicht so leicht: Mein Sohn (4,5 Jahre) berichtete zu Beginn dieses Kindergartenjahres ganz begeistert, dass er jetzt zu den Mittleren gehöre und dass das ganz toll sei. Auf meine Frage, was daran toll sei, antwortete er, jetzt dürfe er mit ins Altenheim singen gehen und zum Abschluss gäbe es dann einen tollen Lutscher …!?

Zucker lauert überall – vor allem für die Kinder. Selbst wer mit besten Ernährungs-Vorsätzen an seine Kindererziehung geht, wird auf eine harte Probe gestellt. Er steckt nicht nur dort, wo wir es nicht explizit sehen, im Ketchup und Müsli, im Joghurt und Brot. Er wird unseren Kindern bei jeder Gelegenheit unter die Nase gehalten: beim Besuch in der Apotheke gibt es Traubenzucker, als Aufmerksamkeit beim Friseur, als Incentive im Laden, als kleine Aufmerksamkeit vom Nachbarn, natürlich zuhauf beim Kindergeburtstag, zu Fest- und Feiertagen ohnehin.

Die Deutschen konsumieren 36 Kilogramm Zucker pro Person und Jahr. Davon werden nur 16,4 % als Haushaltzucker verbraucht und 18,7 % in Süßwaren verarbeitet. Der Rest, rund 65 % werden in anderen Lebensmitteln „versteckt“. Darin sind nicht enthalten alternative Süßungsmittel wie Dicksäfte oder Honig. Zum Vergleich: zu Zeiten der Jäger und Sammler als die Grundlage unseres Körpers gebildet wurde, hat der Mensch ca. 2 Kilogramm Süßungsmittel pro Person und Jahr (z.B. Honig) zu sich genommen.

Zuckerverbrauch

Zuckerverbrauch

Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker:

www.zuckerverbaende.de/zuckermarkt/zahlen-und-fakten/zuckermarkt-deutschland/zuckermarkt.html

Die Regierung spricht davon, dass jetzt dringend Diabetes-Erkrankte engmaschiger betreut werden müssten und Prävention an den Schulen ansetzen sollte und die Universität Göttingen verleiht im Frühjahr diesen Jahres dem langjährigen Direktor der Südzucker AG Reinhold Köhler die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste in der Zuckerrübenforschung: www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=4193.….

Die gute Nachricht ist: zumindest Diabetes Typ II muss kein unabwendbares Schicksal sein. So schreibt Margret Rupprecht im Naturheilmagazin: „In 80 % der Fälle würden diätetische Maßnahmen ausreichen, wenn die meisten Ärzte mehr von Vollwerternährung verstünden und die Betroffenen etwas mehr Disziplin in Sachen Essen entwickelten.“ (ww.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/diabetes-mellitus.html). Weitere wichtige Therapiebausteine sind eine Lebensstilwandlung und mehr Bewegung. Andere naturheilkundliche Therapien wie Homöopathie und Pflanzenheilkunde unterstützen die Behandlung.

Gesunde Ernährung und Bewegung sind auch die besten Faktoren, um eine Diabetes-Erkrankung zu vermeiden. Da Lösungen der Politik kleine Schritte gehen, bleibt es vorerst Ihnen überlassen, Ihre eigene Diabetes-Vorsorge zu treffen. Das können zunächst kleine Schritte sein wie z.B. die Treppe statt den Aufzuges zu benutzen, mit dem Fahrrad zu fahren statt mit dem Auto, Cola und Chips wegzulassen und stattdessen einen Smoothie zu testen. Für Ihre Kinder halten Sie eine Hand voll Nüsse bereit, wenn man mit billigem Zuckerzeug lockt.

Probieren Sie aus und finden Sie heraus, was für Sie persönlich passt und lassen Sie sich auf das Abenteuer Gesundheit ein.

Würde es Ihnen immer noch schwer fallen, auf die Tafel Schokolade vorm Fernsehen zu verzichten, wenn Sie testweise Ihr Körpergefühl mal umschalten könnten: Wie fühlt sich Ihr Körper an: a) mit Normalkost oder b) mit biologischer naturbelassener Kost?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren gesunder Rezepte. Davon finden Sie ungezählte auf www.naturkost.de oder in Büchern wie: „Vollwertküche für Genießer: 250 Rezepte für die gesunde Ernährung

Weiterführende Links:

Autor:  Dr. med. Wolfgang Scheel, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Dr. med. Wolfgang Scheel

Dr. med. Wolfgang Scheel

Viele Menschen leben in dem Glauben, Organspende sei etwas zutiefst Menschliches, Ehren- oder Heldenhaftes. Wer möchte nicht als Lebensretter in die Geschichte eingehen?

Dabei sind drei Varianten der Organspende und -übertragung zu unterscheiden:

1. Die sog. Lebendspende

Bei dieser Form der Organspende spendet ein lebender Mensch eines seiner doppelt angelegten Organe, also z.B. eine Niere, seinem Partner, einem Freund oder einem anderen Menschen seines Mitgefühls.
Der Geber muss von nun an mit nur einer Niere leben. Fällt diese irgendwann aus oder ist ihre Funktion eingeschränkt, bekommt er entsprechende Probleme.
Die Nieren sind nicht sinnlos paarig angelegt. Sie leisten Unglaubliches für Durchblutung/Blutdruck, Entgiftung, Stabilisierung des pH-Wertes, Mineralhaushalt, Energiesitutation/Leistungsbereitschaft aber auch wie eine innere Waage für das seelisch-geistig-sozial-körperliche Gleichgewicht.
Der Nehmer muss lebenslang starke Medikamente zur Akzeptanz des Fremdorgans einnehmen, die seinen generellen Gesundheitszustand systematisch belasten und verschlechtern. Diese Medikamente sollen eine Organ-Abstoßung verhindern.

2. Organentnahme bei „Toten“

In diesem Fall entstammen die verpflanzten Organe einem „verstorbenen“ Menschen.
Lassen Sie uns in diesem Zusammenhang zunächst einmal die Frage des „Gestorben-Seins“ überdenken.

Der Umgang mit Geburt, Leben und Tod ist inzwischen in vielen Gesellschaften mehr als nur dramatisch: wir kommen im Krankenhaus auf die Welt, quälen uns ein Leben lang mit Krankheiten oder Krankheits-Bekämpfungen (Impfungen etc.) und nach unserem „Tod“ muss der Arzt auf den „Totenschein“ vermerken, an welcher Krankheit der Betreffende gestorben ist.

Erschwerend hinzu kommt die moderne Definition von Tod wie Aussetzen der Herztätigkeit, keine messbaren Hirnaktivitäten, Totenstarre etc.
Warum wurden früher Menschen drei Tage lang aufgebahrt? –Eben deshalb, weil der Prozess des Sterbens einer gewissen Zeit bedarf.

Wenn also heute „verstorbenen“ Menschen im Interesse der Funktionstüchtigkeit der zu entnehmenden Organe diese schnellstmöglich – und damit vor dem wirklichen tatsächlichen Tod des Betroffenen – entnommen werden, ist es so, als wenn jemandem „bei lebendigem Leibe Organe herausgerissen werden“! Ganz zu schweigen von der vorausgehenden invasiven Auffüllung des Gefäßsystems mit Kühl- und Erhaltungsflüssigkeit – auch das bei lebendigem Leibe.

Mit den Organen wird die gesamte seelisch-geistig-sozial-körperliche Information von Leben und Vorleben des Gebers auf den Nehmer übertragen. Dass dies nicht immer nur positive Energien sind, liegt auf der Hand.

Wer gelernt hat, energetisch zu denken, kann sich vorstellen, dass jeder „Sterbende“, also jeder in die andere Dimension Übergehende, dies ganzheitlich, vollkommen, also auch in zunächst körperlicher Einheit bis Unversehrtheit tun möchte. Auch so entsteht das Verlangen nach Rückerhalt des Weggenommenen mit allen seinen energetischen Konsequenzen.

Mein Fazit

Wann übernehmen wir wieder selbst die Verantwortung für unser Leben und unsere Gesundheit statt uns auf Ärzte und andere Helfer bis hin zu Organspendern zu verlassen? Wann endlich konzentrieren wir Sein und Energie auf die uns als Wunderwerk Mensch und evolutionär gegebenen Möglichkeiten, ein Leben lang gesünder zu werden – seelisch weiser, geistig klüger, sozial integrierter, körperlich entwickelter? Dass dies auch ohne Medikamente bzw. „Anti-mittel“ möglich ist, sehe ich tagtäglich in meiner Praxis.

Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel zur ganzheitlichen Selbsthilfe im Naturheilmagazin. Gerne würde ich wissen, wie Sie darüber denken oder welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Diskutieren Sie doch gleich mit mir in diesem Blog!

Entscheidung

Entscheidung – Quelle: istockphoto

Der Newsletter der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (www.biokrebs.de) bringt in seiner letzten Ausgabe einen Artikel aus seiner Mitgliederzeitschrift „Signal“: „Gefühltes Wissen – die Kunst, das Unwesentliche zu ignorieren“. Professor Gigerenzer, einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, referierte zur 30-Jahr-Feier des Verbandes.

Das Max-Planck-Institut forscht seit Jahren zum Phänomen „Bauchentscheidung“. Damit sind Entscheidungen gemeint, denen durchaus Erfahrungswerte zugrunde liegen. Als Beispiel nennt Professor Gigerenzer die Piloten, die 2009 ihre Maschine im Hudson River notwasserten und damit hunderten Menschen das Leben retteten. Hier war keine Zeit für Berechnungen, ob es das Flugzeug noch bis zum Flughafen schaffen würde. Sie griffen auf das zurück, was sie aus tausenden Flugstunden an Erfahrungswerten hatten und konnten in kürzester Zeit reagieren.

Auch im Alltag begegnet uns dies: wenn uns Menschen gegenüberstehen, bei der Wahl des Partners, wenn uns Ereignisse ereilen…. Wir haben in diesem Moment ein Gespür, was gut für uns ist. Die Frage ist, wie viel Vertrauen wir diesem Gefühl entgegenbringen. Lassen wir uns im Zweifel wirklich davon leiten oder dominiert am Ende der Verstand?

Wie viel Vertrauen haben wir in unser Bauchgefühl, wenn es um schwere Entscheidungen geht, wie z.B. die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie bei schweren Erkrankungen. Oft fehlt das notwendige Wissen oder scheint in der verfügbaren Zeit nicht erschließbar zu sein. Durch die beteiligten Ärzte wird hier nicht selten ein enormer Zeitdruck für die Entscheidung aufgebaut, der in den wenigsten Fällen wirklich begründet ist. Wie gut entscheiden wir unter Zeitdruck? Prof. Hüther, Hirnforscher, zeigt: unter Druck, sind wir zu keiner wirklichen Entscheidung fähig.

Prof. Gigerenzer stößt in seinen Forschungen noch auf ein wichtiges Phänomen: Menschen entscheiden in den meisten Fällen defensiv. Das heißt, sie entscheiden so, dass für sie persönlich der geringste Schaden entsteht. Das ist in den meisten Fällen nicht die innovativste Entscheidung. Wie gut ist also die Therapie-Empfehlung eines Arztes, wenn dieser befürchten muss, dass er vom Patienten oder anderen Institutionen eine Klage erhält, weil er nicht leitliniengerecht behandelt hat?

Wichtig war für mich deshalb der Schlusssatz des Artikels: „Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sind Sie der Entscheider und nur Ihr Wohlergehen ist das Maß der Dinge.“

Mehr Sensitivität für Ihre Bauchgefühle und Sicherheit mit dem Umgang mit Bauchgefühlen können Sie trainieren. Blicken Sie am Ende eines Tages oder nach einem Ereignis zurück: was war Ihr Bauchgefühl in diesem Moment und wie haben Sie entschieden. Was wäre gewesen, wenn Sie Ihrem Bauchgefühl vertraut hätten. Wenn Sie das öfter tun, erhalten Sie über die Zeit Sicherheit und dann auch schnellere Antworten aus dem Bauch, dann wenn es wichtig ist.

Auch mit dem Portal Naturheilmagazins.de zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf um Ihren Entscheidungsraum zu erweitern. Welche der Optionen für Sie die richtige ist, können nur Sie allein entscheiden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie für Ihre Gesundheit die richtige Entscheidung treffen.

www.biokrebs.de – Gefühltes Wissen. Die Kunst, das Unwesentliche zu ignorieren als PDF

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

„IHHHHR einen Hund – das ist doch total verrückt.“ „Ihr habt doch schon zwei kleine Kinder und die Agentur und jetzt ein HUUUUND.“ So waren die häufigsten Reaktionen unserer Freunde auf die Ankündigung, dass wir in einigen Wochen Familienzuwachs bekommen sollten. Nach vermehrten Ausrufen dieser Art beschlossen wir, unsere Entscheidung niemandem mehr mitzuteilen. Und irgendwann war er dann da: DER HUND, ein Labrador – acht Wochen. Erst ein Baby, welches mehrmals in der Nacht raus musste, jetzt ein treuer Freund der Familie.

Wir mussten lernen, uns ein Stück dem Hund anzupassen. Filmproduktion bedeutet, flexibel zu sein, von einem Moment zum nächsten die Sachen zu packen und Stadt oder Land für Dreharbeiten zu verlassen, manchmal ein bewegter Arbeitsalltag mit vielen Telefonaten und Besprechungen…  Der Hund zwingt einen zu Pausen. Pausen gerade da, wo ich mir selbst keine gegönnt hätte, er entschleunigt das Leben. Ein „Personal Trainer“ der Entschleunigung sozusagen. Für solche Seminare zahlen manche Manager viel Geld.

Labrador - Quelle: istockphoto

Labrador – Quelle: istockphoto

Mitten in den Besprechungen oder kurz vor einem wichtigen Kundentelefonat eine Pause – früher undenkbar, musste ich doch schnell noch dies und das ganz wichtig erledigen. Der junge Hund muss aber raus, aus dem Büro und zwar sofort. Also lasse ich Stift und Zettel oder vielmehr Laptop und Smart-Phone liegen und gehe eine „Hunderunde“. Ich bekomme den Kopf frei, atme tief durch und konzentriere mich wieder auf das Wesentliche. Jetzt könnte man meinen, ich würde meine Arbeit nicht schaffen oder vieles bleibt liegen. Nein, ich habe gelernt zu sortieren und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren – Unwichtiges bleibt dann einfach erstmal liegen.

Die heilsame Wirkung von Haustieren hat auch die Wissenschaft entdeckt. Sie ist zunehmend die Grundlage für wirksame Therapien, die in Krankenhäusern, Heimen, Hospizen und Schulen angewendet werden. Die Wissenschaft hat erst seit kurzem begonnen, den gesundheitlichen Nutzen zu erforschen, der daraus möglicherweise entsteht. Bereits in den 1960er Jahren ergaben Untersuchungen, dass die Mehrzahl der Menschen ihre Haustiere als gleichberechtigte Familienmitglieder und als Bereicherung für das Familienleben wahrnimmt. Die Wissenschaftler stellten auch fest, dass Haustiere tatsächlich über heilende Kräfte verfügen, vor allem im Falle von seelischen Erkrankungen bei älteren Menschen und Kindern. Tiere schenken Kranken Lebensmut und viele Ärzte stellten erstaunt fest, dass sich Patienten schneller erholen, sobald ihre Haustiere in der Nähe sind. Auch bei kranken Kindern lässt sich eine heilsame Wirkung gut nachweisen. Die Beziehung zu einem Tier verbesserte die medizinischen Befunde, u.a. ist eine Stabilisierung des Blutdrucks und die Senkung von Stresshormonen nachweisbar.

Meine Stresshormone habe ich durch unseren neuen Familienfreund deutlich gesenkt – meine Familie zeigt sich begeistert und meine Freunde kopfschüttelnder Weise erstaunt, hatten sie doch zuvor anderes vermutet…

Nicole Renneberg
Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH
und Partner des Naturheilmagazins

Für großen Wirbel sorgte 2009 die Schweinegrippe Impfung. Das www.naturheilmagazin.de berichtete damals ausführlich über die kurzfristige Einführung der Impfung und wog Risiken von Impfung und Krankheit gegeneinander ab. Schon bald wurde ein Zusammenhang zwischen Schweinegrippe Impfung und einer Narkolepsie diskutiert (s. z.B. Beitrag im Focus vom Sept. 2010). Bei der Schlafkrankheit leiden die Betroffenen tagsüber immer wieder unter Schlafanfällen, während sie nachts schlechter schlafen. Nun hat eine finnische Studie gezeigt, dass eine Impfung mit dem Schweinegrippeimpfstoff Pandemrix® das Narkolepsie-Risiko bei 4- bis 19-Jährigen um das 12,7fache erhöht. Schon 2011 hatte die europäische Zulassungsbehörde EMA wegen des erhöhten Narkolepsie-Risikos bei unter 20-Jährigen von der Impfung mit Pandemrix® abgeraten. Das dürfte für die betroffenen Eltern und Kinder nur ein schwacher Trost sein …

Autor:  Wolfgang Laub, Falkensee (bei Berlin) und Kiel

Bei Kindern, denen „ADHS“ zugeschrieben wurde, kann sicher therapeutische Unterstützung nötig sein, oft auch medikamentöse. Die beste Therapie oder auch Medizin kann aber natürlich nur wirklich helfen, wenn man von deren Sinn auch überzeugt ist.

Der häufige Widerstand vieler Eltern dieser Kinder bedeutet aber natürlich nicht, dass diese nicht das Beste für ihr Kind wollten. Das wollen ja sicher alle liebenden Eltern. Nur haben die Eltern eben nicht unberechtigte Angst, dass die Therapie, Medikamente bzw. überhaupt die Anerkennung der Diagnose „ADHS“ für ihr Kind schädlich sein kann. Und diese Angst ist zumindest verständlich. Darauf muss auch wirklich ausreichend eingegangen werden, gut über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Aber selbst wenn die Therapie bzw. Medikamente hilfreich sind befürchten die Eltern, auch nicht ganz zu Unrecht, dass das Kind damit, überhaupt der Diagnose, einen für sein Leben schädlichen „Stempel“ aufgedrückt bekommen kann. Das erfordert Aufklärung der Eltern – aber noch viel mehr der Gesellschaft an sich – dass „ADHS“ in der Regel keine persönliche „Schuld“ der Eltern ist und auch nicht nur ein „persönliches Problem“ der Kinder (im Sinne eines Makels oder dergleichen).

Viel mehr ist eher erstaunlich, dass heute noch – wenn auch faktisch natürlich viel, viel zu viele – relativ wenige Kinder „ADHS“ haben. Allerdings haben es in zumindest leichteren Formen wohl weitaus mehr als die mit dem offiziellen Krankheitsbild. Aber die so große, auch zunehmende Zahl ist auch Beleg dafür, dass das Diesen Beitrag weiterlesen »