Natürlich Leben - naturheilnotizen

Archiv für die Kategorie „Natürlich Leben“

Neue Wege in der Krebstherapie

Live Chat am 30.9., 20:30 Uhr

Unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1“ ist online. Ihr könnt wieder Eure Fragen zum Thema an die Experten ab sofort stellen.

Der Live Chat findet am Montag, dem 30.09.2013 um 20:30 Uhr statt.

Hier findet Ihr den Filme u Artikel. Es wurden auch Einzelinterviews geführt mit den Experten, die Ihr Euch vorab anschauen könnt:

Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1

Neue Wege in der Krebstherapie

Burnout nein danke 424x268

Burnout – Nein danke! Gesundheitslounge, Live Chat

Seit heute ist unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Burnout – Nein danke!“ online. NEU: Stellt Eure Fragen zum Thema ab sofort an die Experten. Live Chat zum Film am 7. August um 20:30 Uhr!
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/gesundheitslounge/burnout-nein-Burnout nein danke 424x268danke.html

Plastik geht uns alle an

Plastik geht uns alle an

Autor: Birgit Neubauer

Neulich ist mir richtig bewusst geworden, dass wir im Zeitalter des Plastiks leben. Der Verpackungsmüll, der sich immer wieder bei uns zuhause anhäufte, war nicht mehr zu ertragen und mein schlechtes Gewissen unserer Umwelt gegenüber meldete sich zurück. Ich kann mich gut erinnern, dass ich einmal sehr darauf geachtet habe, nicht so viel Plastikmüll zu produzieren.

  • Ich achtete darauf, einen Stoffbeutel zum Einkauf mitzunehmen, um die Plastiktüte zu ersparen,
  • ich kaufte Milch und Joghurt immer im Glas,
  • Fleisch, Wurst und Käse nur an der Theke und nicht aus dem Kühlregal und
  • Obst und Gemüse auch nur einzeln und nicht verpackt.

Mittlerweile gibt es leider kaum noch Käse an der Theke und in vielen Supermärkten auch keine Fleischtheke mehr. Alles wird schön in Kunststoff verpackt und zu günstigen Preisen im Kühlregal angeboten. Teilweise eine Verpackung für 4 Scheiben Schinken. Sogar das Bio-Obst und -Gemüse wird in Plastik verpackt. Das ist doch wirklich nicht sehr ökologisch gedacht und widerspricht sich völlig! Wir haben uns daran gewöhnt, dass das Plastik überall verwendet wird und kaufen es ständig und jeden Tag. Es ist kaum zu vermeiden.

Es ist überall. Nicht nur Lebensmittel in den Supermärkten werden in Plastik verpackt. Auch fast alle Produkte zur Körperpflege, Reinigungsmittel, Waschmittel etc. gibt es nur noch in Kunststoffflaschen. Abgesehen davon, werden Unmengen an Haushaltsgegenständen, Möbeln, Spielsachen, Babyartikel etc. aus Kunststoff gefertigt.
Plastik ist ein großes Geschäft! Laut Recherchen für den Film „Plastic Planet“ verdienen allein in Europa eine Million Menschen ihr tägliches Brot unmittelbar mit Plastik.
Ich hatte mich mittlerweile auch schon an den Plastikkonsum gewöhnt und mein Gewissen damit beruhigt, das wir den Müll ja schön brav trennen. Es ist ja auch eigentlich sehr praktisch.
Allerdings ist Plastik – und das wird in unserem schnelllebigen und hektischen Alltag gerne verdrängt – sehr umweltbelastend und gesundheitsschädigend.
Außerdem kann nicht jeder Kunststoff, den wir trennen, wiederverwertet werden und irgendwann wird auch das wiederverwertete Plastik zu Müll.
Das Schlimme an dem Plastikmüll ist, dass dieser nicht natürlich abgebaut werden kann. Kunststoffe können bis zu 500 Jahren in Böden und Gewässern überdauern und schädigen mit ihren unbekannten Zusatzstoffen die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier!
Sechs Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in unseren Weltmeeren. Eine Müllhalde aus Plastik – so groß wie Mitteleuropa – schwimmt als riesiger Strudel alleine im Südpazifik. Meerestiere verfangen sich nicht nur darin, sie nehmen die durch Sonne und Reibung klein geschredderten Plastikteile als Nahrung auf.
In der Mitte des Pazifiks nisten die Albatrosse auf weit entlegenen Inseln. Sie fliegen Tausende Kilometer über den Müllteppich im Wasser. In den letzten Jahren haben sie auch begonnen, auf dem Meer schwimmen Plastikteile aufzusammeln. Damit füttern sie dann ihre Jungen! Aber nicht nur für Seevögel und Fische ist dieser Plastikmüll tödlich – er wird über kurz oder lang auf unseren Tellern landen.
Denn das Plastik wird im Meer in immer winzigere Teile zermahlen und gelangt in die Nahrungskette. Je kleiner die Teile, umso größer wird das Problem für uns Menschen. Wir essen von der Müllkippe, die wir geschaffen haben.

Kunststoffe enthalten viele gesundheitsgefährdende Zusatzstoffe.
Da die Chemikalien im Plastik nicht fest gebunden sind, können sie mit der Zeit entweichen. Sie gehen in die Umwelt über und werden auch vom menschlichen Körper aufgenommen. Besonders weitreichende Auswirkungen haben dabei hormonell wirksame Substanzen. Dazu gehören vor allem Weichmacher (Phthalate), Bisphenol A (BPA), bromierte Flammschutzmittel und Organozinnverbindungen.

Diese unterschiedlichen Substanzen haben eines gemeinsam: Sie können ins Hormonsystem eingreifen, das alle Stoffwechselvorgänge des Körpers steuert. Eine Vielzahl von Erkrankungen und Störungen wird mit diesen künstlichen Hormonen in Verbindung gebracht.
Vor allem Babys und Kleinkinder reagieren empfindlich auf hormonell wirksame Chemikalien. Umso schlimmer ist es das bereits die ganz Kleinen durch Schnuller und Babyflaschen den schädlichen Stoffen ausgesetzt werden. Bei Jungen kann die Belastung mit hormonellen Chemikalien zu Missbildungen der Geschlechtsorgane und Unfruchtbarkeit führen, bei Mädchen können verfrühte Pubertät sowie, im späteren Alter, Brustkrebs die Folge sein. Auch Allergien und Asthma – Krankheiten, die in den vergangenen Jahren verstärkt auftreten – können im Zusammenhang mit der Belastung durch hormonelle Stoffe stehen.

Besonders in Plastik eingeschweißte und stark verarbeitetet Lebensmittel, die während des Produktionsprozesses mit Geräten aus Weich-PVC in Kontakt kommen, sind belastet. Vor allem in fetthaltigen Nahrungsmitteln wie Käse, Wurst oder Erdnüssen reichern sich Weichmacher an.
Das alles sind für mich Gründe genug, um zukünftig wieder darauf zu achten, meinen Plastikkonsum so gering wie möglich zu halten. Wenn es mir auch nicht zu 100 % gelingen mag, so werde ich es mit Sicherheit zu einem Großteil reduzieren können.

Oft werden Kostengründe genannt, die es den Menschen erschweren, auf Kunststoffverpackungen zu verzichten. Doch auch wenn es teurer ist, mein Fleisch beim Metzger ein zu kaufen und nicht beim Billigsupermarkt, dann werden wir eben unseren Fleisch- und Käsekonsum reduzieren müssen und dann gibt es eben öfter mal nur Butter aufs Brot oder Gemüse wie Gurke und Tomate oder selbst gemachten Aufstrich, beispielsweise mit Avocado. Wenn man sich etwas mehr damit auseinandersetzt und beschäftigt, entwickeln sich sicher viele Ideen und Möglichkeiten, plastikfreier einzukaufen, ohne wesentlich mehr Geld ausgeben zu müssen. Wenn sich der Trend wieder in diese Richtung entwickelt, so wird das Angebot für plastikfreie Produkte hoffentlich eines Tages wieder größer werden.

Ich finde, wir alle sollten unser Konsumverhalten wieder mal neu überdenken, unseren Plastikkonsum einschränken und wir müssen aufhören, in immer hysterischerem Tempo zu konsumieren und wegzuschmeißen!

Quellen:

 

Im Naturheilmagazin haben wir einen interessanten Beitrag zum Thema Zucker für Euch. Einen ersten Eindruck bekommt Ihr durch dieses Schaubild – Alternativen zum Haushaltszucker – Dickmacher – Blutzuckerspiegel – Kariesfördernde Eigenschaften.

Ihr wollt es genauer wissen? – dann folgt unserem Link:  Zucker und gesunde Alternativen

Alternativen zum Haushaltszucker – Dickmacher – Blutzuckerspiegel – Kariesfördernde Eigenschaften

 

Ist Bio doch nicht besser?

Ist Bio doch nicht besser?

Da war sie also mal wieder: die neueste Studie zu Bio oder Nicht-Bio. Diesmal waren Forscher der Stanford University der Frage nachgegangen, ob Bio gesünder ist. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Es gibt nur wenige bzw. nicht ausreichend stichhaltige Beweise, dass Bio-Lebensmittel mehr Nährstoffe als konventionelle enthalten. Eine Ausnahme ist Phosphor.
  • Bio enthält weniger Pestizide.
  • Wer Bio isst, hat ein geringeres Risiko, sich Bakterien mit verschiedenen Antibiotika-Resistenzen auszusetzen.

Interessant ist bei solchen Studien meist der Blickwinkel der Interpretation. Während die einen davon sprechen, dass Bio-Lebensmittel möglicherweise gar nicht gesünder als konventionelle seien, wissen andere 30 % weniger Pestizide in ihrem Essen durchaus zu schätzen. Richtig ist zwar auch dass sich Bakterien gleichermaßen auf Bio- als auch auf konventionellem Fleisch finden, doch wer mag schon multiresistente Keime auf den gekauften Lebensmitteln haben, die gegen 3 oder mehr Antibiotika resistent sind? Ich jedenfalls nicht!

Für Umwelt und Erzeuger ist „Bio“ sowieso gesünder. Die Welt besteht nicht nur aus dem Essen auf unserem Teller. Jenseits des gesundheitlichen Nutzens des Ökolandbaus dürfen wir gern etwas über den Tellerrand hinausschauen: Bio-Landwirtschaft

  • ist nachhaltig,
  • klimafreundlicher (allein schon dadurch, dass sie ohne energieaufwändig herzustellenden Kunstdünger auskommt),
  • fördert die Artenvielfalt,
  • verzichtet auf ungeliebte und letztendlich in ihren Folgen kaum abschätzbare Gentechnik,
  • erfüllt strengere Regeln zur artgerechten Tierhaltung.

Bei der weiteren Verarbeitung schließlich kommt die Bio-Branche mit knapp 50 statt über 300 der sonst erlaubten Zusatzstoffe aus. Zusatzstoffe, auf die ich in meinem Essen gerne verzichte. Zumal die gesundheitlichen Auswirkungen bei Aufnahme mehrerer dieser Stoffe und ihre Langzeitwirkung auf den Menschen– ähnlich wie bei Pestiziden – kaum untersucht werden.

Sicher ist es gut, die Dinge genauer anzusehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen „Bio“ und „konventionell“ zu erforschen und daraus zu lernen. Gute Argumente für „Bio“ gibt es aber schon genug. Ich jedenfalls brauche keine weiteren Gründe für den Einkauf im Bioladen!

Linktipp:

Literatur:

Smith-Spangler C et al. Are Organic Foods Safer or Healthier Than Conventional Alternatives? A Systematic Review.Ann Intern Med 2012; 157: 348–366
CancerConnect.Com (24.9.12): Organic Food May Not Be Any Healthier than Conventional

 

Labrador von Nicole Renneberg

Nicole Renneberg´s Labrador

Schreib doch mal einen Blog. Die Nachricht von unsere Webdesignerin erreichte mich am Freitag Nachmittag auf meinem Handy…
Mhhm einen Blog, lass mal überlegen. Filmprojekte habe ich momentan viele, aber da würde wahrscheinlich der Platz nicht ausreichen. Wie wäre es denn heute mal mit dem Thema Ordnung – ein privates Thema, welches mich seit Jahren beschäftigt und mit dem ich gerne in geistiger und körperlicher Auseinandersetzung stehe.

Ordnung ist das halbe Leben und die andere Hälfte, behaupte ich mal, ist Toleranz. Toleranz sich selbst und seinem Umfeld gegenüber. Ich brauche Ordnung um mich herum, um mich selbst zu sortieren, Klarheit für Gedanken und neue Projekte zu bekommen. Ich kaufe gerne die „Landlust“ und blättere daumenkinomäßig in den schönen Seiten des Hochglanzmagazines. Es zeigt uns wunderschöne Häuser im Landhaus-Stil, prachtvolle Bauerngärten und saubergeputze Kinder. Mit meiner Tasse Tee in der Hand schmökere ich in der Zeitschrift und zugegebener Weise ertappe ich mich beim Gedanken, in einem dieser wunderschönen Bauernhäuser aus einem frisch geputzten Fenster neben blühenden, üppigen Stauden des Sonnenhutes rauszuschauen… Ich fange in meinem Haus an, ein bisschen Landhaus-Stil zu verbreiten, das Feuerholz neben dem Kamin schön zu drapieren, Trockenblumen auf den Holztisch zu stellen, Naturdekos anzuordnen und kaum habe ich mich umgedreht, ist alles anders.

Nun lebe ich in einer bewegten vierköpfigen und vierpfotigen Familie und habe zwei ehrenamtlich – nicht immer in meinem Auftrag handelnde – Innendesigner: meine Kinder, 5 und 7 Jahre alt, die, kaum habe ich einen Hauch von Landhaus-Style verbreitet, schön drapierte Dekos umgestalten. Der Hund trägt die stilvoll geschichteten „Landhaus-Style“-Feuerhölzer in den Garten, meine Trockenblumen werden auf Bildern verbastelt und schon ist es weg, das Gefühl „Landhaus in“ zu sein und ich komme in Konflikt mit meinem Lieblingsthema: der Ordnung…

Neulich war ich bei einer Bekannten aus dem Kindergarten in einem PERFEKTEN Superhaushalt – trotz Kind. Alles sah irgendwie ordentlich aus, fast zu ordentlich und zugegebener Weise arbeitet sie nicht und hat nebenbei eine Haushälterin. Ich wurde misstrauisch: Warum steht hier alles an seinem Platz, nichts weggetragen, verklebt oder verbuddelt? Als ich das Kinderzimmer betrat, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Es war total aufgeräumt und auf dem Kaufmannsladen stand alles sortiert und angerichtet. Ich griff nach einer kleinen Dose und entdeckte das Geheimniss der Ordentlichkeit: Sie war FESTGEKLEBT…
Man kann es kaum glauben, die Gegenstände im Kaufmannsladen waren festgeklebt. Nun musste ich lachen, denn ich stellte mir vor, im Haus der Bekannten seien alle Einrichtungsgegenstände einfach fixiert – festgeklebt. Super Idee, ich klebe unseren Hausstand, nebst Kinder, Mann und Hund einfach fest – ein toller Gedanke – nur mal so ein paar Tage, um dieses Gefühl der Ordentlichkeit zu spüren.

Das Leben ist in Bewegung, so wie es unsere Gedanken und unsere Handlungen jederzeit sein sollten. Wir üben, neben Toleranz auch eine Portion Gelassenheit in unser Leben zu lassen – die mir zugegebener Weise auch oftmals fehlt. Das zeigt sich immer wieder in Situationen meines Alltags, in denen ich andere Vorstellungen von meinem Umfeld habe, als die mit mir lebenden Personen. Festkleben kann man weder Menschen, noch Gedanken und Taten und jede Bewegung ist Wachstum – es entwickelt sich etwas weiter. Letztendlich bin ich es, die in dem Fall mit der Landhaus-Idylle, ein Problem mit der Ordnung hat und anscheinend nicht mein Umfeld.

Wenn ich den Situationen mit Gelassenheit, innerem Frieden und Toleranz begegne, tief durchatme und mich über mit Trockenblumen beklebte Bilder oder neu gestaltete Feuerhölzer im Garten freue, sehe ich meine Welt aus einem anderen Blickwinkel. Wikipedia definiert den Begriff „Toleranz“ so: “ Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.“ Mittlerweile bin ich auf einem guten Weg, ich sehe die Situationen, in denen ich Toleranz und Gelassenheit walten lassen muss als kleine Übungsaufgaben des Lebens. Also bleiben Sie gelassen, freuen Sie sich über ein bewegtes Umfeld und üben Sie sich einfach in einem entspannten Denken.

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

 

Nicole Renneberg
Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH
und Partner des Naturheilmagazins

Ausdauertest am Fahrradergometer - Bildquelle: Robert-Koch-Institut

Ausdauertest am Fahrradergometer – Bildquelle: Robert-Koch-Institut

Im Juni veröffentlichte das Robert-Koch-Institut erste Ergebnisse aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“.

Hier einige spannende Ergebnisse:

  • Übergewicht stagniert weitgehend auf hohem Niveau: Rund 67 % der Männer und 53 % der Frauen zwischen 18 und 79 sind übergewichtig! Bedenklich die Zunahme des krankhaften Übergewichtes (Adipositas) auf 23,3 % (1998: 18,9 %) bei Männern und 23,9 % (zuvor 22,5 %) bei Frauen, wobei Jüngere besonders vom Anstieg betroffen sind.
  • Diabetes zeigt eine Zunahme von rund 2 Prozentpunkten auf jetzt 7,2 % der Erwachsenen!
  • Stress, Schlafstörungen, Depressionen und Burnout sind verbreitet:
    8,1 % der Teilnehmer litten aktuell unter einer Depression. 4,2 % gaben als Diagnose „Burnout“ an. Unter Depressionen leiden demnach vor allem 18- bis 29-Jährige, unter Burnout vor allem 50- bis 59-Jährige. Während Depressionen mit höherem sozioökonomischen Status (SES) abnehmen, nimmt Burnout zu. Auch Schlafstörungen sind häufig: 26,5 % schliefen mindestens 3-mal pro Woche schlecht. Von chronischem Stress sind Frauen häufiger als Männer betroffen.
  • Erschreckend die Zahl psychischer Störungen: Nahezu jeder 4. Mann und jede 3. Frau litten im Erhebungsjahr zumindest zeitweilig unter voll ausgeprägten psychischen Störungen. Am häufigsten sind Angst- und depressive Störungen.
  • Positiv ist die Zunahme der regelmäßigen sportlichen Aktivität. Dennoch erreichen nach wie vor nur 25,4 % der Männer und 15,5 % der Frauen die WHO-Empfehlung von 2,5 Stunden Aktivität pro Woche.

Diabetes, Übergewicht und psychische Störungen belasten nicht nur die aktuelle Lebenssituation: Mit ihnen steigt das Risiko für weitere Erkrankungen. Zugleich verschlechtern sich Lebensqualität und Lebenserwartung. Das muss nicht sein! Wenn wir kein Volk der Kranken und Leidenden sein wollen, müssen wir etwas tun. Mit der Zunahme der sportlichen Aktivität zeigt die Studie einen ersten Lichtblick. Regelmäßige (nicht übermäßige) Bewegung schützt vor Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen und ist gut für die Psyche. Ernährung und Entspannung sind weitere wichtige Säulen der Prävention. Jeder für sich kann die eigene Zukunft in die Hand nehmen und etwas für seine Gesundheit tun.

Das Naturheilmagazin zeigt Ihnen, wie Sie effektiv vorbeugen können:

Mehr zur Studie:

  • www.degs-studie.de
  • PDF beim RKI: Erste Ergebnisse aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS)