naturheilnotizen

Autor:  Dr. med. Wolfgang Scheel, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Dr. med. Wolfgang Scheel

Dr. med. Wolfgang Scheel

Viele Menschen leben in dem Glauben, Organspende sei etwas zutiefst Menschliches, Ehren- oder Heldenhaftes. Wer möchte nicht als Lebensretter in die Geschichte eingehen?

Dabei sind drei Varianten der Organspende und -übertragung zu unterscheiden:

1. Die sog. Lebendspende

Bei dieser Form der Organspende spendet ein lebender Mensch eines seiner doppelt angelegten Organe, also z.B. eine Niere, seinem Partner, einem Freund oder einem anderen Menschen seines Mitgefühls.
Der Geber muss von nun an mit nur einer Niere leben. Fällt diese irgendwann aus oder ist ihre Funktion eingeschränkt, bekommt er entsprechende Probleme.
Die Nieren sind nicht sinnlos paarig angelegt. Sie leisten Unglaubliches für Durchblutung/Blutdruck, Entgiftung, Stabilisierung des pH-Wertes, Mineralhaushalt, Energiesitutation/Leistungsbereitschaft aber auch wie eine innere Waage für das seelisch-geistig-sozial-körperliche Gleichgewicht.
Der Nehmer muss lebenslang starke Medikamente zur Akzeptanz des Fremdorgans einnehmen, die seinen generellen Gesundheitszustand systematisch belasten und verschlechtern. Diese Medikamente sollen eine Organ-Abstoßung verhindern.

2. Organentnahme bei „Toten“

In diesem Fall entstammen die verpflanzten Organe einem „verstorbenen“ Menschen.
Lassen Sie uns in diesem Zusammenhang zunächst einmal die Frage des „Gestorben-Seins“ überdenken.

Der Umgang mit Geburt, Leben und Tod ist inzwischen in vielen Gesellschaften mehr als nur dramatisch: wir kommen im Krankenhaus auf die Welt, quälen uns ein Leben lang mit Krankheiten oder Krankheits-Bekämpfungen (Impfungen etc.) und nach unserem „Tod“ muss der Arzt auf den „Totenschein“ vermerken, an welcher Krankheit der Betreffende gestorben ist.

Erschwerend hinzu kommt die moderne Definition von Tod wie Aussetzen der Herztätigkeit, keine messbaren Hirnaktivitäten, Totenstarre etc.
Warum wurden früher Menschen drei Tage lang aufgebahrt? –Eben deshalb, weil der Prozess des Sterbens einer gewissen Zeit bedarf.

Wenn also heute „verstorbenen“ Menschen im Interesse der Funktionstüchtigkeit der zu entnehmenden Organe diese schnellstmöglich – und damit vor dem wirklichen tatsächlichen Tod des Betroffenen – entnommen werden, ist es so, als wenn jemandem „bei lebendigem Leibe Organe herausgerissen werden“! Ganz zu schweigen von der vorausgehenden invasiven Auffüllung des Gefäßsystems mit Kühl- und Erhaltungsflüssigkeit – auch das bei lebendigem Leibe.

Mit den Organen wird die gesamte seelisch-geistig-sozial-körperliche Information von Leben und Vorleben des Gebers auf den Nehmer übertragen. Dass dies nicht immer nur positive Energien sind, liegt auf der Hand.

Wer gelernt hat, energetisch zu denken, kann sich vorstellen, dass jeder „Sterbende“, also jeder in die andere Dimension Übergehende, dies ganzheitlich, vollkommen, also auch in zunächst körperlicher Einheit bis Unversehrtheit tun möchte. Auch so entsteht das Verlangen nach Rückerhalt des Weggenommenen mit allen seinen energetischen Konsequenzen.

Mein Fazit

Wann übernehmen wir wieder selbst die Verantwortung für unser Leben und unsere Gesundheit statt uns auf Ärzte und andere Helfer bis hin zu Organspendern zu verlassen? Wann endlich konzentrieren wir Sein und Energie auf die uns als Wunderwerk Mensch und evolutionär gegebenen Möglichkeiten, ein Leben lang gesünder zu werden – seelisch weiser, geistig klüger, sozial integrierter, körperlich entwickelter? Dass dies auch ohne Medikamente bzw. „Anti-mittel“ möglich ist, sehe ich tagtäglich in meiner Praxis.

Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel zur ganzheitlichen Selbsthilfe im Naturheilmagazin. Gerne würde ich wissen, wie Sie darüber denken oder welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Diskutieren Sie doch gleich mit mir in diesem Blog!

Labrador von Nicole Renneberg

Nicole Renneberg´s Labrador

Schreib doch mal einen Blog. Die Nachricht von unsere Webdesignerin erreichte mich am Freitag Nachmittag auf meinem Handy…
Mhhm einen Blog, lass mal überlegen. Filmprojekte habe ich momentan viele, aber da würde wahrscheinlich der Platz nicht ausreichen. Wie wäre es denn heute mal mit dem Thema Ordnung – ein privates Thema, welches mich seit Jahren beschäftigt und mit dem ich gerne in geistiger und körperlicher Auseinandersetzung stehe.

Ordnung ist das halbe Leben und die andere Hälfte, behaupte ich mal, ist Toleranz. Toleranz sich selbst und seinem Umfeld gegenüber. Ich brauche Ordnung um mich herum, um mich selbst zu sortieren, Klarheit für Gedanken und neue Projekte zu bekommen. Ich kaufe gerne die „Landlust“ und blättere daumenkinomäßig in den schönen Seiten des Hochglanzmagazines. Es zeigt uns wunderschöne Häuser im Landhaus-Stil, prachtvolle Bauerngärten und saubergeputze Kinder. Mit meiner Tasse Tee in der Hand schmökere ich in der Zeitschrift und zugegebener Weise ertappe ich mich beim Gedanken, in einem dieser wunderschönen Bauernhäuser aus einem frisch geputzten Fenster neben blühenden, üppigen Stauden des Sonnenhutes rauszuschauen… Ich fange in meinem Haus an, ein bisschen Landhaus-Stil zu verbreiten, das Feuerholz neben dem Kamin schön zu drapieren, Trockenblumen auf den Holztisch zu stellen, Naturdekos anzuordnen und kaum habe ich mich umgedreht, ist alles anders.

Nun lebe ich in einer bewegten vierköpfigen und vierpfotigen Familie und habe zwei ehrenamtlich – nicht immer in meinem Auftrag handelnde – Innendesigner: meine Kinder, 5 und 7 Jahre alt, die, kaum habe ich einen Hauch von Landhaus-Style verbreitet, schön drapierte Dekos umgestalten. Der Hund trägt die stilvoll geschichteten „Landhaus-Style“-Feuerhölzer in den Garten, meine Trockenblumen werden auf Bildern verbastelt und schon ist es weg, das Gefühl „Landhaus in“ zu sein und ich komme in Konflikt mit meinem Lieblingsthema: der Ordnung…

Neulich war ich bei einer Bekannten aus dem Kindergarten in einem PERFEKTEN Superhaushalt – trotz Kind. Alles sah irgendwie ordentlich aus, fast zu ordentlich und zugegebener Weise arbeitet sie nicht und hat nebenbei eine Haushälterin. Ich wurde misstrauisch: Warum steht hier alles an seinem Platz, nichts weggetragen, verklebt oder verbuddelt? Als ich das Kinderzimmer betrat, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Es war total aufgeräumt und auf dem Kaufmannsladen stand alles sortiert und angerichtet. Ich griff nach einer kleinen Dose und entdeckte das Geheimniss der Ordentlichkeit: Sie war FESTGEKLEBT…
Man kann es kaum glauben, die Gegenstände im Kaufmannsladen waren festgeklebt. Nun musste ich lachen, denn ich stellte mir vor, im Haus der Bekannten seien alle Einrichtungsgegenstände einfach fixiert – festgeklebt. Super Idee, ich klebe unseren Hausstand, nebst Kinder, Mann und Hund einfach fest – ein toller Gedanke – nur mal so ein paar Tage, um dieses Gefühl der Ordentlichkeit zu spüren.

Das Leben ist in Bewegung, so wie es unsere Gedanken und unsere Handlungen jederzeit sein sollten. Wir üben, neben Toleranz auch eine Portion Gelassenheit in unser Leben zu lassen – die mir zugegebener Weise auch oftmals fehlt. Das zeigt sich immer wieder in Situationen meines Alltags, in denen ich andere Vorstellungen von meinem Umfeld habe, als die mit mir lebenden Personen. Festkleben kann man weder Menschen, noch Gedanken und Taten und jede Bewegung ist Wachstum – es entwickelt sich etwas weiter. Letztendlich bin ich es, die in dem Fall mit der Landhaus-Idylle, ein Problem mit der Ordnung hat und anscheinend nicht mein Umfeld.

Wenn ich den Situationen mit Gelassenheit, innerem Frieden und Toleranz begegne, tief durchatme und mich über mit Trockenblumen beklebte Bilder oder neu gestaltete Feuerhölzer im Garten freue, sehe ich meine Welt aus einem anderen Blickwinkel. Wikipedia definiert den Begriff „Toleranz“ so: “ Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.“ Mittlerweile bin ich auf einem guten Weg, ich sehe die Situationen, in denen ich Toleranz und Gelassenheit walten lassen muss als kleine Übungsaufgaben des Lebens. Also bleiben Sie gelassen, freuen Sie sich über ein bewegtes Umfeld und üben Sie sich einfach in einem entspannten Denken.

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

 

Nicole Renneberg
Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH
und Partner des Naturheilmagazins

Entscheidung

Entscheidung – Quelle: istockphoto

Der Newsletter der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (www.biokrebs.de) bringt in seiner letzten Ausgabe einen Artikel aus seiner Mitgliederzeitschrift „Signal“: „Gefühltes Wissen – die Kunst, das Unwesentliche zu ignorieren“. Professor Gigerenzer, einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, referierte zur 30-Jahr-Feier des Verbandes.

Das Max-Planck-Institut forscht seit Jahren zum Phänomen „Bauchentscheidung“. Damit sind Entscheidungen gemeint, denen durchaus Erfahrungswerte zugrunde liegen. Als Beispiel nennt Professor Gigerenzer die Piloten, die 2009 ihre Maschine im Hudson River notwasserten und damit hunderten Menschen das Leben retteten. Hier war keine Zeit für Berechnungen, ob es das Flugzeug noch bis zum Flughafen schaffen würde. Sie griffen auf das zurück, was sie aus tausenden Flugstunden an Erfahrungswerten hatten und konnten in kürzester Zeit reagieren.

Auch im Alltag begegnet uns dies: wenn uns Menschen gegenüberstehen, bei der Wahl des Partners, wenn uns Ereignisse ereilen…. Wir haben in diesem Moment ein Gespür, was gut für uns ist. Die Frage ist, wie viel Vertrauen wir diesem Gefühl entgegenbringen. Lassen wir uns im Zweifel wirklich davon leiten oder dominiert am Ende der Verstand?

Wie viel Vertrauen haben wir in unser Bauchgefühl, wenn es um schwere Entscheidungen geht, wie z.B. die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie bei schweren Erkrankungen. Oft fehlt das notwendige Wissen oder scheint in der verfügbaren Zeit nicht erschließbar zu sein. Durch die beteiligten Ärzte wird hier nicht selten ein enormer Zeitdruck für die Entscheidung aufgebaut, der in den wenigsten Fällen wirklich begründet ist. Wie gut entscheiden wir unter Zeitdruck? Prof. Hüther, Hirnforscher, zeigt: unter Druck, sind wir zu keiner wirklichen Entscheidung fähig.

Prof. Gigerenzer stößt in seinen Forschungen noch auf ein wichtiges Phänomen: Menschen entscheiden in den meisten Fällen defensiv. Das heißt, sie entscheiden so, dass für sie persönlich der geringste Schaden entsteht. Das ist in den meisten Fällen nicht die innovativste Entscheidung. Wie gut ist also die Therapie-Empfehlung eines Arztes, wenn dieser befürchten muss, dass er vom Patienten oder anderen Institutionen eine Klage erhält, weil er nicht leitliniengerecht behandelt hat?

Wichtig war für mich deshalb der Schlusssatz des Artikels: „Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sind Sie der Entscheider und nur Ihr Wohlergehen ist das Maß der Dinge.“

Mehr Sensitivität für Ihre Bauchgefühle und Sicherheit mit dem Umgang mit Bauchgefühlen können Sie trainieren. Blicken Sie am Ende eines Tages oder nach einem Ereignis zurück: was war Ihr Bauchgefühl in diesem Moment und wie haben Sie entschieden. Was wäre gewesen, wenn Sie Ihrem Bauchgefühl vertraut hätten. Wenn Sie das öfter tun, erhalten Sie über die Zeit Sicherheit und dann auch schnellere Antworten aus dem Bauch, dann wenn es wichtig ist.

Auch mit dem Portal Naturheilmagazins.de zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf um Ihren Entscheidungsraum zu erweitern. Welche der Optionen für Sie die richtige ist, können nur Sie allein entscheiden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie für Ihre Gesundheit die richtige Entscheidung treffen.

www.biokrebs.de – Gefühltes Wissen. Die Kunst, das Unwesentliche zu ignorieren als PDF

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

„IHHHHR einen Hund – das ist doch total verrückt.“ „Ihr habt doch schon zwei kleine Kinder und die Agentur und jetzt ein HUUUUND.“ So waren die häufigsten Reaktionen unserer Freunde auf die Ankündigung, dass wir in einigen Wochen Familienzuwachs bekommen sollten. Nach vermehrten Ausrufen dieser Art beschlossen wir, unsere Entscheidung niemandem mehr mitzuteilen. Und irgendwann war er dann da: DER HUND, ein Labrador – acht Wochen. Erst ein Baby, welches mehrmals in der Nacht raus musste, jetzt ein treuer Freund der Familie.

Wir mussten lernen, uns ein Stück dem Hund anzupassen. Filmproduktion bedeutet, flexibel zu sein, von einem Moment zum nächsten die Sachen zu packen und Stadt oder Land für Dreharbeiten zu verlassen, manchmal ein bewegter Arbeitsalltag mit vielen Telefonaten und Besprechungen…  Der Hund zwingt einen zu Pausen. Pausen gerade da, wo ich mir selbst keine gegönnt hätte, er entschleunigt das Leben. Ein „Personal Trainer“ der Entschleunigung sozusagen. Für solche Seminare zahlen manche Manager viel Geld.

Labrador - Quelle: istockphoto

Labrador – Quelle: istockphoto

Mitten in den Besprechungen oder kurz vor einem wichtigen Kundentelefonat eine Pause – früher undenkbar, musste ich doch schnell noch dies und das ganz wichtig erledigen. Der junge Hund muss aber raus, aus dem Büro und zwar sofort. Also lasse ich Stift und Zettel oder vielmehr Laptop und Smart-Phone liegen und gehe eine „Hunderunde“. Ich bekomme den Kopf frei, atme tief durch und konzentriere mich wieder auf das Wesentliche. Jetzt könnte man meinen, ich würde meine Arbeit nicht schaffen oder vieles bleibt liegen. Nein, ich habe gelernt zu sortieren und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren – Unwichtiges bleibt dann einfach erstmal liegen.

Die heilsame Wirkung von Haustieren hat auch die Wissenschaft entdeckt. Sie ist zunehmend die Grundlage für wirksame Therapien, die in Krankenhäusern, Heimen, Hospizen und Schulen angewendet werden. Die Wissenschaft hat erst seit kurzem begonnen, den gesundheitlichen Nutzen zu erforschen, der daraus möglicherweise entsteht. Bereits in den 1960er Jahren ergaben Untersuchungen, dass die Mehrzahl der Menschen ihre Haustiere als gleichberechtigte Familienmitglieder und als Bereicherung für das Familienleben wahrnimmt. Die Wissenschaftler stellten auch fest, dass Haustiere tatsächlich über heilende Kräfte verfügen, vor allem im Falle von seelischen Erkrankungen bei älteren Menschen und Kindern. Tiere schenken Kranken Lebensmut und viele Ärzte stellten erstaunt fest, dass sich Patienten schneller erholen, sobald ihre Haustiere in der Nähe sind. Auch bei kranken Kindern lässt sich eine heilsame Wirkung gut nachweisen. Die Beziehung zu einem Tier verbesserte die medizinischen Befunde, u.a. ist eine Stabilisierung des Blutdrucks und die Senkung von Stresshormonen nachweisbar.

Meine Stresshormone habe ich durch unseren neuen Familienfreund deutlich gesenkt – meine Familie zeigt sich begeistert und meine Freunde kopfschüttelnder Weise erstaunt, hatten sie doch zuvor anderes vermutet…

Nicole Renneberg
Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH
und Partner des Naturheilmagazins

Wie das Wissenschaftsjournal „Science“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, sind in Australien bei Hühnern zwei gefährliche neue Viren entstanden. Das Prekäre daran: Grundlage waren Impfstoffe.

Was war passiert? Seit Jahrzehnten werden Hühner in Australien gegen eine gefährliche Atemwegserkrankung (ILT, Infektiöse Laryngotracheitis) mit abgeschwächten Herpesviren geimpft. Bislang gab es dort zwei Impfstoffe, die auf sehr ähnlichen Viren basierten. Nun kam ein neuer, europäischer Impfstoff hinzu, der ein völlig anderes Virus in abgeschwächter Form enthielt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es in Hühnern, die mit den unterschiedlichen Viren geimpft wurden, zu einer Mischung des Erbguts dieser Viren kam. So entstanden binnen eines Jahres zwei neue Virenstämme, die wesentlich gefährlicher als die verwendeten Impfstämme sind. Bis zu 18 % der Hühner starben in den betroffenen Ställen an der Krankheit, gegen die die Impfungen hätten schützen sollen.

Zwar war man sich eines solchen Risikos prinzipiell bewusst, doch hatte man es – wie so oft – für sehr gering gehalten. Auch beim Menschen werden Lebendimpfstoffe mit Herpesviren verwendet: bei der Windpockenimpfung. Da das Windpockenvirus aber recht stabil sei, träten Viruskreuzungen hier nur selten auf. Zu bedenken ist aber, dass Herpesviren, wie wir sie von Lippenherpes, Windpocken und Gürtelrose kennen, sich ins Nervensystem zurückziehen und dort lebenslang verbleiben. Daher stehen Sie gewissermaßen unser Leben lang für neue Mischungen aus Viren zur Verfügung.

Auch gegen Mumps, Masern und Röteln werden beim Menschen Lebendimpfstoffe eingesetzt. Bei Kinderlähmung verzichtet man inzwischen auf Lebendimpfstoffe: Die bekannte Schluckimpfung hatte in seltenen Fällen zu Lähmungen bei den Geimpften geführt. Außerdem konnten Geimpfte andere Personen mit den abgeschwächten, aber vermehrungsfähigen Krankheitserregern aus dem Lebendimpfstoff anstecken.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Menschen aus Titanic, Fukushima und sterbenden Hühnern lernen, unwahrscheinliche Fälle ernster nehmen und – auch bei Tieren – mehr Sorgfalt im Umgang mit Lebendimpfstoffen gepflegt wird.

Lit.: http://www.sciencemag.org/content/337/6091/188
Beiträge rund ums Impfen im Naturheilmagazin

Ausdauertest am Fahrradergometer - Bildquelle: Robert-Koch-Institut

Ausdauertest am Fahrradergometer – Bildquelle: Robert-Koch-Institut

Im Juni veröffentlichte das Robert-Koch-Institut erste Ergebnisse aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“.

Hier einige spannende Ergebnisse:

  • Übergewicht stagniert weitgehend auf hohem Niveau: Rund 67 % der Männer und 53 % der Frauen zwischen 18 und 79 sind übergewichtig! Bedenklich die Zunahme des krankhaften Übergewichtes (Adipositas) auf 23,3 % (1998: 18,9 %) bei Männern und 23,9 % (zuvor 22,5 %) bei Frauen, wobei Jüngere besonders vom Anstieg betroffen sind.
  • Diabetes zeigt eine Zunahme von rund 2 Prozentpunkten auf jetzt 7,2 % der Erwachsenen!
  • Stress, Schlafstörungen, Depressionen und Burnout sind verbreitet:
    8,1 % der Teilnehmer litten aktuell unter einer Depression. 4,2 % gaben als Diagnose „Burnout“ an. Unter Depressionen leiden demnach vor allem 18- bis 29-Jährige, unter Burnout vor allem 50- bis 59-Jährige. Während Depressionen mit höherem sozioökonomischen Status (SES) abnehmen, nimmt Burnout zu. Auch Schlafstörungen sind häufig: 26,5 % schliefen mindestens 3-mal pro Woche schlecht. Von chronischem Stress sind Frauen häufiger als Männer betroffen.
  • Erschreckend die Zahl psychischer Störungen: Nahezu jeder 4. Mann und jede 3. Frau litten im Erhebungsjahr zumindest zeitweilig unter voll ausgeprägten psychischen Störungen. Am häufigsten sind Angst- und depressive Störungen.
  • Positiv ist die Zunahme der regelmäßigen sportlichen Aktivität. Dennoch erreichen nach wie vor nur 25,4 % der Männer und 15,5 % der Frauen die WHO-Empfehlung von 2,5 Stunden Aktivität pro Woche.

Diabetes, Übergewicht und psychische Störungen belasten nicht nur die aktuelle Lebenssituation: Mit ihnen steigt das Risiko für weitere Erkrankungen. Zugleich verschlechtern sich Lebensqualität und Lebenserwartung. Das muss nicht sein! Wenn wir kein Volk der Kranken und Leidenden sein wollen, müssen wir etwas tun. Mit der Zunahme der sportlichen Aktivität zeigt die Studie einen ersten Lichtblick. Regelmäßige (nicht übermäßige) Bewegung schützt vor Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen und ist gut für die Psyche. Ernährung und Entspannung sind weitere wichtige Säulen der Prävention. Jeder für sich kann die eigene Zukunft in die Hand nehmen und etwas für seine Gesundheit tun.

Das Naturheilmagazin zeigt Ihnen, wie Sie effektiv vorbeugen können:

Mehr zur Studie:

  • www.degs-studie.de
  • PDF beim RKI: Erste Ergebnisse aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS)
Dr. med. Wolfgang Scheel

Dr. med. Wolfgang Scheel

Autor:  Dr. med. Wolfgang Scheel, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Nachdem ich entgegen zahlreicher äußerer Widerstände in der DDR Medizin studiert und Facharzt für Kinderheilkunde geworden war, verbrachte ich 10 Jahre an Universitätskliniken. Schon damals litt ich unter der Begrenztheit schulmedizinischer Möglichkeiten. Hinzu kamen der stete Kampf wie Don Quichotte gegen Windmühlen und die Vision einer freiheitlich-fortschrittlichen Berufsausübung, die mich schließlich 1982 nach 2-jähriger verantwortungsvoller Chefarzttätigkeit in Halle zur Flucht aus der DDR trieben.

Es begann eine gänzlich neue Zeit für mich. Inzwischen arbeite ich seit 30 Jahren als Kinderarzt und Arzt für Naturheilkunde für Patienten jeden Alters in meiner eigenen Praxis in Steinheim/Murr. In dieser Zeit habe ich mich in fast allen Bereichen der Naturheilkunde intensiv fortgebildet und dabei fast alle ganzheitlichen Diagnostik- und Therapiemethoden kennengelernt. Mit Begeisterung durfte ich erfahren, wie einfach und gut sich jeder Mensch selbst heilen kann – wenn er nur die nötigen Informationen an die Hand bekommt. Diese versuche ich seitdem in zahlreichen Seminaren und Vorträgen zu vermitteln.

Mein wichtigstes Ziel ist es, dass alle Interessierten selbst in der Lage sind, gesund zu werden bzw. gesund zu bleiben und eigentlich ein Leben lang gesünder werden zu können – frei vom üblichen Geschäft mit der Angst, frei von geistigen und emotionalen Blockaden, angefüllt mit dem einfachen wie genialen Wissen um die eigenen unglaublichen Fähigkeiten als Siegertyp und Wunderwerk in den unbegrenzten Möglichkeiten evolutionärer Realität.

So freuen wir uns in der Praxis über jeden Menschen, der nicht (mehr) kommt, weil er seine Wahrheit in Liebe, Zuversicht und Eigenverantwortung lebt … und somit gesund, glücklich und erfolgreich sein muss!

Einmal im Monat organisiere ich im Großen Bürgersaal von Steinheim (über meiner Praxis) „Eine Runde Menschlichkeit“, in der wir uns in lockerer, fröhlicher Atmosphäre, aber auch tiefgründig über alle Themen des Lebens und der Notwendigkeit einer besseren Welt in allen Bereichen austauschen, weil diese Komplexität und ein ganzheitliches Bewusst-Sein eben Grundlage einer wirklichen persönlichen Gesundheit und gesellschaftlichen Vernunft sind.

(weitere Informationen: www.dr-scheel.de)

Das Portal und das Team dahinter – heute: Dr.rer.nat. Inge Ziegler, Online-Redaktion

Natur und Naturheilkunde haben mich schon immer interessiert und so habe ich mich immer wieder mit alternativen Heilmethoden auseinandergesetzt. Im Laufe der Jahre wurde mir immer mehr bewusst, wie wichtig es ist, nach den wahren Ursachen von Krankheiten zu schauen und wie oft die Schulmedizin dabei an ihre Grenzen stößt.

Wer seinen Weg abseits der üblichen Therapien gehen möchte, braucht Rüstzeug in Form von Wissen. Ich selbst habe in dieser Hinsicht sehr von meinem Biologie-Studium und meiner Heilpraktikerausbildung profitiert. Sie sind für mich eine ideale Basis, um wissenschaftliches Arbeiten mit alternativem Denken und dem Wissen über Naturheilverfahren verbinden zu können. Das kommt mir täglich im Hinblick auf meine Arbeit und die Gesundheit zugute.

Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen von der Naturheilkunde profitieren könnten. Doch sie brauchen fundierte und differenzierte Informationen, damit sie dem Therapeuten die richtigen Fragen stellen und für sich den richtigen Weg wählen können.

Der Wunsch, andere Menschen über naturheilkundliche Themen zu informieren, und die Freude an der Arbeit mit Texten brachten mich vor einigen Jahren in die Online-Redaktion des Naturheilmagazins. Hier bin ich u.a. für das Aufspüren interessanter Themen, die Betreuung von Autoren und – in enger Zusammenarbeit mit dem medizinischen Beirat – für Prüfung, Ergänzung und Korrektur der Texte zuständig. Eine befriedigende Aufgabe, die mir sehr viel Freude bereitet und die ich nicht missen möchte …

Das Portal und das Team dahinter – heute: Dr. Anke Schmietainski

Dr. Anke Schmietainski, Geschäftsführung AltaMediNet GmbH, Konzeptionierung, Online-Redaktion

Dr. Anke Schmietainski

Aufgaben im Portal: Geschäftsführung AltaMediNet GmbH, Konzeptionierung, Online-Redaktion

Ich bin Ingenieurin. Elf Jahre habe ich in der Forschung und im Marketing in der Telekommunikationsindustrie gearbeitet.

Dann wurde ich krank – nicht lebensgefährlich, jedoch mit täglichen Schmerzen. Ich suchte Hilfe bei den Ärzten: Hausarzt, Facharzt, diverse Experten. Die Ursache wurde nicht gefunden. Jetzt begann ich zu lesen, beschäftigte mich mit gesunder Ernährung. Ich fastete und  stellte die Ernährung um, probierte aus. Nach dem Fasten und 4 Wochen tiereiweißfreier Vollwertkost waren meine Beschwerden deutlich zurückgegangen. Dann kam Weihnachten… ich war unterwegs und aß bei Verwandten so wie früher auch und die Beschwerden kamen wieder… Es gab also in meinem Fall einen eindeutigen Zusammenhang. Jetzt wollte ich es wissen, habe gelesen und gelesen. Über die Jahre habe ich mich durch einige laufende Meter naturheilkundlicher Literatur „gearbeitet“. Vor ca. 15 Jahren stellte ich meine Ernährung vollständig um.

Ich hatte ersten Kontakt mit der klassischen Homöopathie. Ich erlebte, wie mein Körper auf eine LM-Potenz reagiert (1:50 000), eine Potenz in deren Wirk-Substanz chemisch keine Moleküle der Urtinktur mehr nachgewiesen werden können. Ich lernte Akupunktur kennen, die Wirkung der Osteopathie und vieler anderer Verfahren. Ich begann mit Yoga, mit dem ich noch heute jeden Tag beginne.

Irgendwann passte mein Beruf nicht mehr zu dem, was in mir brannte. Über eine Erkrankung meiner damals einjährigen Tochter entstand die Idee zu diesem Portal (http://www.naturheilnotizen.de/index.php/das-portal-naturheilmagazin-wie-es-entstand/). Ich kündigte meinen Job als Ingenieurin und begann mit den beiden anderen Gesellschaftern dieses Portal aufzubauen.
Regelmäßig sind wir nun auf Medizinischen Kongressen, arbeiten in unserer Agentur fast täglich mit Ärzten und Therapeuten zusammen und erleben immer wieder, was in der Komplementärmedizin möglich ist. Wir sehen die Mechanismen, die uns helfen, gesund zu bleiben. Dieses Wissen möchten wir mit den Lesern des Portals teilen. Dafür arbeiten wir.

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

Wie das Naturheilmagazin für Nicole Renneberg, Geschäftsführung der brainworkers & more GmbH, entstand

Ich hatte mich schon immer für die sanfte Medizin interessiert. Als frühere Marathonläuferin war es mir immer wichtig, Körper und Geist fit zu halten und anderen Menschen, die mir begegneten, Anregungen zu einer gesünderen Lebensweise zu geben. Nach der Geburt meines zweiten Kindes und einer damit verbundenen langen Stillzeit, gab es eine Phase, in der ich körperlich ausgelaugt war und ich rutschte von einem Infekt, meistens verbunden mit Nasennebenhöhlen-Entzündungen, in den nächsten. Ein Heilpraktiker fragte mich damals, ob ich Amalgan in den Zähnen hätte – und JA ich hatte acht mit Amalgan gefüllte Zähne, darunter Gold und Amalgan/ Quecksilber. Ich liess meine Zähne sanieren und leitete entsprechend nach den Empfehlungen meines ganzheitlichen Zahnarztes Schwermetalle und Giftstoffe aus. Da ich ein Kind der 70er Jahre bin und meine Eltern leider nicht auf die zurückhaltende Einnahme und Gabe von Antibiotika geachtet hatten, war natürlich auch meine Darmflora gestört. Ich baute diese mit Hilfe naturheilkundlicher Mitteln wieder auf und von da an war ich wieder fit.

Mit meiner eigenen kleinen Geschichte entflammte wieder das Bedürfnis, anderen Menschen mit Hilfe der Naturheilkunde und einer rechtzeitigen Prävention zu einer gesünderen Lebensweise zu verhelfen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Dieser Drang wuchs von Jahr zu Jahr und ich eignete mir zusätzliches Wissen der Komplementärmedizin an. Zu diesem Zeitpunkt hatten mein Mann und ich bereits seit 11 Jahren eine Filmproduktionsfirma mit 7 Mitarbeitern, die in Berlin erfolgreich Image-, Werbefilme, Portraits und Dokumentationen produzierte. Meine Arbeit machte mir Spass und dennoch vermisste ich den sozialen Aspekt des Helfens. Über die Jahre sammelten wir viele Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen – es ging immer darum, Sachverhalte einfach, aber emotional für den Nutzer darzustellen. Wir sind mit den Anforderungen des Internets über die Jahre gewachsen und haben schon früh das Potential von Filmen im Web erkannt. Nun sah ich meine Aufgabe darin, Expertenwissen mit Hilfe des Filmes zu vermitteln und meine langjährigen Erfahrungen in der Filmproduktion in die Komplementärmedizin einfließen zu lassen.

Hätte ich damals als Betroffener aufklärende Filme zur Amalgansanierung und den Zusammenhang von häufigen Infektionen und einer gestörten Darmflora gesehen, hätte mir das sicherlich in meiner eigenen kleine Krankheitsgeschichte geholfen. Ich begann nach Filmportalen in der Komplementärmedizin zu recherchieren, aber auch nach Filmen zur Prävention. Ich fand zwar vereinzelt Filme, aber kein umfassendes Gesundheitsportal, welches naturheilkundlich alle Aspekte vereinigt. Ich entwarf ein Konzept und mit Hilfe unseres Teams ein Layout für einen Webauftritt für ein Aufklärungsportal der Komplementärmedizin und Prävention. Auf meinem Weg lernte ich interessante Kontakte kennen und führte viele Gespräche mit Gesellschaften, Universitäten, Krankenkassen, Verlägern, Ärzten und Sportlern, die diese Idee spannend fanden und mich in der Umsetzung bekräftigten. Ich baute mir ein gutes Netzwerk auf, die Filmproduktion war mit unserer Firma abgedeckt, aber mir fehlte noch die Redaktion für die Komplementärmedizin. Auf dem ZAEN Kongress, dem Kongress des Zentralverbandes für Naturheilkunde, den ich im Frühjahr 2011 als Aussteller besuchte, traf ich auf eine engagierte Frau: Frau Dr. Anke Schmietainski, die wie ich genau die gleiche Idee im Herzen hatte – ein Aufklärungsportal für Komplementärmedizin. Das Naturheilmagazin gefüllt mit guten redaktionellen Texten gab es damals schon einige Jahre, jedoch mit anderer Struktur, Layout und ohne Filme. Bei diesem Treffen war die Idee eines gemeinsamen Aufklärungsportals für Komplementärmedizin mit Filmen geboren und wurde im Dezember 2011 in die Tat umgesetzt. Peu à peu wird das Portal weiter mit Filmen gefüllt.