ADHS

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Autor:  Wolfgang Laub, Falkensee (bei Berlin) und Kiel

Bei Kindern, denen „ADHS“ zugeschrieben wurde, kann sicher therapeutische Unterstützung nötig sein, oft auch medikamentöse. Die beste Therapie oder auch Medizin kann aber natürlich nur wirklich helfen, wenn man von deren Sinn auch überzeugt ist.

Der häufige Widerstand vieler Eltern dieser Kinder bedeutet aber natürlich nicht, dass diese nicht das Beste für ihr Kind wollten. Das wollen ja sicher alle liebenden Eltern. Nur haben die Eltern eben nicht unberechtigte Angst, dass die Therapie, Medikamente bzw. überhaupt die Anerkennung der Diagnose „ADHS“ für ihr Kind schädlich sein kann. Und diese Angst ist zumindest verständlich. Darauf muss auch wirklich ausreichend eingegangen werden, gut über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Aber selbst wenn die Therapie bzw. Medikamente hilfreich sind befürchten die Eltern, auch nicht ganz zu Unrecht, dass das Kind damit, überhaupt der Diagnose, einen für sein Leben schädlichen „Stempel“ aufgedrückt bekommen kann. Das erfordert Aufklärung der Eltern – aber noch viel mehr der Gesellschaft an sich – dass „ADHS“ in der Regel keine persönliche „Schuld“ der Eltern ist und auch nicht nur ein „persönliches Problem“ der Kinder (im Sinne eines Makels oder dergleichen).

Viel mehr ist eher erstaunlich, dass heute noch – wenn auch faktisch natürlich viel, viel zu viele – relativ wenige Kinder „ADHS“ haben. Allerdings haben es in zumindest leichteren Formen wohl weitaus mehr als die mit dem offiziellen Krankheitsbild. Aber die so große, auch zunehmende Zahl ist auch Beleg dafür, dass das Diesen Beitrag weiterlesen »