Naturheilmagazin

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Dr. med. Wolfgang Scheel

Dr. med. Wolfgang Scheel

Autor:  Dr. med. Wolfgang Scheel, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Nachdem ich entgegen zahlreicher äußerer Widerstände in der DDR Medizin studiert und Facharzt für Kinderheilkunde geworden war, verbrachte ich 10 Jahre an Universitätskliniken. Schon damals litt ich unter der Begrenztheit schulmedizinischer Möglichkeiten. Hinzu kamen der stete Kampf wie Don Quichotte gegen Windmühlen und die Vision einer freiheitlich-fortschrittlichen Berufsausübung, die mich schließlich 1982 nach 2-jähriger verantwortungsvoller Chefarzttätigkeit in Halle zur Flucht aus der DDR trieben.

Es begann eine gänzlich neue Zeit für mich. Inzwischen arbeite ich seit 30 Jahren als Kinderarzt und Arzt für Naturheilkunde für Patienten jeden Alters in meiner eigenen Praxis in Steinheim/Murr. In dieser Zeit habe ich mich in fast allen Bereichen der Naturheilkunde intensiv fortgebildet und dabei fast alle ganzheitlichen Diagnostik- und Therapiemethoden kennengelernt. Mit Begeisterung durfte ich erfahren, wie einfach und gut sich jeder Mensch selbst heilen kann – wenn er nur die nötigen Informationen an die Hand bekommt. Diese versuche ich seitdem in zahlreichen Seminaren und Vorträgen zu vermitteln.

Mein wichtigstes Ziel ist es, dass alle Interessierten selbst in der Lage sind, gesund zu werden bzw. gesund zu bleiben und eigentlich ein Leben lang gesünder werden zu können – frei vom üblichen Geschäft mit der Angst, frei von geistigen und emotionalen Blockaden, angefüllt mit dem einfachen wie genialen Wissen um die eigenen unglaublichen Fähigkeiten als Siegertyp und Wunderwerk in den unbegrenzten Möglichkeiten evolutionärer Realität.

So freuen wir uns in der Praxis über jeden Menschen, der nicht (mehr) kommt, weil er seine Wahrheit in Liebe, Zuversicht und Eigenverantwortung lebt … und somit gesund, glücklich und erfolgreich sein muss!

Einmal im Monat organisiere ich im Großen Bürgersaal von Steinheim (über meiner Praxis) „Eine Runde Menschlichkeit“, in der wir uns in lockerer, fröhlicher Atmosphäre, aber auch tiefgründig über alle Themen des Lebens und der Notwendigkeit einer besseren Welt in allen Bereichen austauschen, weil diese Komplexität und ein ganzheitliches Bewusst-Sein eben Grundlage einer wirklichen persönlichen Gesundheit und gesellschaftlichen Vernunft sind.

(weitere Informationen: www.dr-scheel.de)

Das Portal und das Team dahinter – heute: Dr.rer.nat. Inge Ziegler, Online-Redaktion

Natur und Naturheilkunde haben mich schon immer interessiert und so habe ich mich immer wieder mit alternativen Heilmethoden auseinandergesetzt. Im Laufe der Jahre wurde mir immer mehr bewusst, wie wichtig es ist, nach den wahren Ursachen von Krankheiten zu schauen und wie oft die Schulmedizin dabei an ihre Grenzen stößt.

Wer seinen Weg abseits der üblichen Therapien gehen möchte, braucht Rüstzeug in Form von Wissen. Ich selbst habe in dieser Hinsicht sehr von meinem Biologie-Studium und meiner Heilpraktikerausbildung profitiert. Sie sind für mich eine ideale Basis, um wissenschaftliches Arbeiten mit alternativem Denken und dem Wissen über Naturheilverfahren verbinden zu können. Das kommt mir täglich im Hinblick auf meine Arbeit und die Gesundheit zugute.

Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen von der Naturheilkunde profitieren könnten. Doch sie brauchen fundierte und differenzierte Informationen, damit sie dem Therapeuten die richtigen Fragen stellen und für sich den richtigen Weg wählen können.

Der Wunsch, andere Menschen über naturheilkundliche Themen zu informieren, und die Freude an der Arbeit mit Texten brachten mich vor einigen Jahren in die Online-Redaktion des Naturheilmagazins. Hier bin ich u.a. für das Aufspüren interessanter Themen, die Betreuung von Autoren und – in enger Zusammenarbeit mit dem medizinischen Beirat – für Prüfung, Ergänzung und Korrektur der Texte zuständig. Eine befriedigende Aufgabe, die mir sehr viel Freude bereitet und die ich nicht missen möchte …

Das Portal und das Team dahinter – heute: Dr. Anke Schmietainski

Dr. Anke Schmietainski, Geschäftsführung AltaMediNet GmbH, Konzeptionierung, Online-Redaktion

Dr. Anke Schmietainski

Aufgaben im Portal: Geschäftsführung AltaMediNet GmbH, Konzeptionierung, Online-Redaktion

Ich bin Ingenieurin. Elf Jahre habe ich in der Forschung und im Marketing in der Telekommunikationsindustrie gearbeitet.

Dann wurde ich krank – nicht lebensgefährlich, jedoch mit täglichen Schmerzen. Ich suchte Hilfe bei den Ärzten: Hausarzt, Facharzt, diverse Experten. Die Ursache wurde nicht gefunden. Jetzt begann ich zu lesen, beschäftigte mich mit gesunder Ernährung. Ich fastete und  stellte die Ernährung um, probierte aus. Nach dem Fasten und 4 Wochen tiereiweißfreier Vollwertkost waren meine Beschwerden deutlich zurückgegangen. Dann kam Weihnachten… ich war unterwegs und aß bei Verwandten so wie früher auch und die Beschwerden kamen wieder… Es gab also in meinem Fall einen eindeutigen Zusammenhang. Jetzt wollte ich es wissen, habe gelesen und gelesen. Über die Jahre habe ich mich durch einige laufende Meter naturheilkundlicher Literatur „gearbeitet“. Vor ca. 15 Jahren stellte ich meine Ernährung vollständig um.

Ich hatte ersten Kontakt mit der klassischen Homöopathie. Ich erlebte, wie mein Körper auf eine LM-Potenz reagiert (1:50 000), eine Potenz in deren Wirk-Substanz chemisch keine Moleküle der Urtinktur mehr nachgewiesen werden können. Ich lernte Akupunktur kennen, die Wirkung der Osteopathie und vieler anderer Verfahren. Ich begann mit Yoga, mit dem ich noch heute jeden Tag beginne.

Irgendwann passte mein Beruf nicht mehr zu dem, was in mir brannte. Über eine Erkrankung meiner damals einjährigen Tochter entstand die Idee zu diesem Portal (http://www.naturheilnotizen.de/index.php/das-portal-naturheilmagazin-wie-es-entstand/). Ich kündigte meinen Job als Ingenieurin und begann mit den beiden anderen Gesellschaftern dieses Portal aufzubauen.
Regelmäßig sind wir nun auf Medizinischen Kongressen, arbeiten in unserer Agentur fast täglich mit Ärzten und Therapeuten zusammen und erleben immer wieder, was in der Komplementärmedizin möglich ist. Wir sehen die Mechanismen, die uns helfen, gesund zu bleiben. Dieses Wissen möchten wir mit den Lesern des Portals teilen. Dafür arbeiten wir.

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

Nicole Renneberg, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH und Partner des Naturheilmagazins

Wie das Naturheilmagazin für Nicole Renneberg, Geschäftsführung der brainworkers & more GmbH, entstand

Ich hatte mich schon immer für die sanfte Medizin interessiert. Als frühere Marathonläuferin war es mir immer wichtig, Körper und Geist fit zu halten und anderen Menschen, die mir begegneten, Anregungen zu einer gesünderen Lebensweise zu geben. Nach der Geburt meines zweiten Kindes und einer damit verbundenen langen Stillzeit, gab es eine Phase, in der ich körperlich ausgelaugt war und ich rutschte von einem Infekt, meistens verbunden mit Nasennebenhöhlen-Entzündungen, in den nächsten. Ein Heilpraktiker fragte mich damals, ob ich Amalgan in den Zähnen hätte – und JA ich hatte acht mit Amalgan gefüllte Zähne, darunter Gold und Amalgan/ Quecksilber. Ich liess meine Zähne sanieren und leitete entsprechend nach den Empfehlungen meines ganzheitlichen Zahnarztes Schwermetalle und Giftstoffe aus. Da ich ein Kind der 70er Jahre bin und meine Eltern leider nicht auf die zurückhaltende Einnahme und Gabe von Antibiotika geachtet hatten, war natürlich auch meine Darmflora gestört. Ich baute diese mit Hilfe naturheilkundlicher Mitteln wieder auf und von da an war ich wieder fit.

Mit meiner eigenen kleinen Geschichte entflammte wieder das Bedürfnis, anderen Menschen mit Hilfe der Naturheilkunde und einer rechtzeitigen Prävention zu einer gesünderen Lebensweise zu verhelfen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Dieser Drang wuchs von Jahr zu Jahr und ich eignete mir zusätzliches Wissen der Komplementärmedizin an. Zu diesem Zeitpunkt hatten mein Mann und ich bereits seit 11 Jahren eine Filmproduktionsfirma mit 7 Mitarbeitern, die in Berlin erfolgreich Image-, Werbefilme, Portraits und Dokumentationen produzierte. Meine Arbeit machte mir Spass und dennoch vermisste ich den sozialen Aspekt des Helfens. Über die Jahre sammelten wir viele Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen – es ging immer darum, Sachverhalte einfach, aber emotional für den Nutzer darzustellen. Wir sind mit den Anforderungen des Internets über die Jahre gewachsen und haben schon früh das Potential von Filmen im Web erkannt. Nun sah ich meine Aufgabe darin, Expertenwissen mit Hilfe des Filmes zu vermitteln und meine langjährigen Erfahrungen in der Filmproduktion in die Komplementärmedizin einfließen zu lassen.

Hätte ich damals als Betroffener aufklärende Filme zur Amalgansanierung und den Zusammenhang von häufigen Infektionen und einer gestörten Darmflora gesehen, hätte mir das sicherlich in meiner eigenen kleine Krankheitsgeschichte geholfen. Ich begann nach Filmportalen in der Komplementärmedizin zu recherchieren, aber auch nach Filmen zur Prävention. Ich fand zwar vereinzelt Filme, aber kein umfassendes Gesundheitsportal, welches naturheilkundlich alle Aspekte vereinigt. Ich entwarf ein Konzept und mit Hilfe unseres Teams ein Layout für einen Webauftritt für ein Aufklärungsportal der Komplementärmedizin und Prävention. Auf meinem Weg lernte ich interessante Kontakte kennen und führte viele Gespräche mit Gesellschaften, Universitäten, Krankenkassen, Verlägern, Ärzten und Sportlern, die diese Idee spannend fanden und mich in der Umsetzung bekräftigten. Ich baute mir ein gutes Netzwerk auf, die Filmproduktion war mit unserer Firma abgedeckt, aber mir fehlte noch die Redaktion für die Komplementärmedizin. Auf dem ZAEN Kongress, dem Kongress des Zentralverbandes für Naturheilkunde, den ich im Frühjahr 2011 als Aussteller besuchte, traf ich auf eine engagierte Frau: Frau Dr. Anke Schmietainski, die wie ich genau die gleiche Idee im Herzen hatte – ein Aufklärungsportal für Komplementärmedizin. Das Naturheilmagazin gefüllt mit guten redaktionellen Texten gab es damals schon einige Jahre, jedoch mit anderer Struktur, Layout und ohne Filme. Bei diesem Treffen war die Idee eines gemeinsamen Aufklärungsportals für Komplementärmedizin mit Filmen geboren und wurde im Dezember 2011 in die Tat umgesetzt. Peu à peu wird das Portal weiter mit Filmen gefüllt.

Meine Tochter war gerade ein Jahr alt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch kein chemisches Medikament erhalten. Alle Beschwerden hatten wir bis dahin erfolgreich mit der Homöopathie behandelt. Damals beschäftigte ich mich bereits seit ca. fünf Jahren  intensiv mit der Komplementärmedizin.

Es war abends nach 23:00 Uhr. Sie fieberte. Das Thermometer zeigte etwas mehr als 40 Grad. Die homöopathische Ärztin war ganz sicher um diese Zeit nicht mehr zu erreichen. In jedem Fall wäre es fast eine Stunde Fahrtzeit zu ihr gewesen. Ich hatte Angst: „Wann wird Fieber eigentlich gefährlich?“. In meine vielen Bücher konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sehen, die Unsicherheit war viel zu groß.

Am Ende rief ich den diensthabenden Arzt an, der ein harmloses Drei-Tage-Fieber feststellte und ein Paracetamol -Zäpfchen verabreichte. Die Temperatur sank erwartungsgemäß. Als das Fieber drei Stunden später wieder oben war, halfen dann die Globuli, die ich inzwischen herausgesucht hatte. Zwei Tage später war die Kleine wieder fit.

Als ich in dieser Nacht bei meinem fiebernden Kind saß, begann ich die ersten Gedanken aufzuschreiben: Es müsste ein Internetportal für die Komplementärmedizin geben, wo man wichtige Dinge nachschlagen kann und es müsste einen Telefondienst geben, wo ich auch zur Komplementärmedizin kompetenten Rat finde.

Ich fand einen ganzheitlich arbeitenden Kinderarzt in der Nähe, der mich von Anfang an in der Idee unterstützte und der noch heute im Medizinischen Beirat des Portals mitarbeitet: Dr. Wolfgang Scheel.

Ich kündigte meine Anstellung als Ingenieurin in einem großen Telekommunikationsunternehmen, suchte Mitstreiter über eine Anzeige in einer Elternzeitschrift und nach mehr als einem Jahr Vorbereitung gründeten wir im Oktober 2003 zu dritt die Fachagentur für Komplementärmedizin AltaMediNet GmbH.

Am 01.12.2003 ging das Naturheilmagazin in seiner ersten Version mit ca. 50 Texten zur Komplementärmedizin online. Unzählige Texte sind inzwischen neu dazugekommen. Seit dem Start hat es drei große Umgestaltungen erfahren. Diesen Beitrag weiterlesen »