Organspende

Artikel-Schlagworte: „Organspende“

Autor:  Dr. med. Wolfgang Scheel, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Dr. med. Wolfgang Scheel

Dr. med. Wolfgang Scheel

Viele Menschen leben in dem Glauben, Organspende sei etwas zutiefst Menschliches, Ehren- oder Heldenhaftes. Wer möchte nicht als Lebensretter in die Geschichte eingehen?

Dabei sind drei Varianten der Organspende und -übertragung zu unterscheiden:

1. Die sog. Lebendspende

Bei dieser Form der Organspende spendet ein lebender Mensch eines seiner doppelt angelegten Organe, also z.B. eine Niere, seinem Partner, einem Freund oder einem anderen Menschen seines Mitgefühls.
Der Geber muss von nun an mit nur einer Niere leben. Fällt diese irgendwann aus oder ist ihre Funktion eingeschränkt, bekommt er entsprechende Probleme.
Die Nieren sind nicht sinnlos paarig angelegt. Sie leisten Unglaubliches für Durchblutung/Blutdruck, Entgiftung, Stabilisierung des pH-Wertes, Mineralhaushalt, Energiesitutation/Leistungsbereitschaft aber auch wie eine innere Waage für das seelisch-geistig-sozial-körperliche Gleichgewicht.
Der Nehmer muss lebenslang starke Medikamente zur Akzeptanz des Fremdorgans einnehmen, die seinen generellen Gesundheitszustand systematisch belasten und verschlechtern. Diese Medikamente sollen eine Organ-Abstoßung verhindern.

2. Organentnahme bei „Toten“

In diesem Fall entstammen die verpflanzten Organe einem „verstorbenen“ Menschen.
Lassen Sie uns in diesem Zusammenhang zunächst einmal die Frage des „Gestorben-Seins“ überdenken.

Der Umgang mit Geburt, Leben und Tod ist inzwischen in vielen Gesellschaften mehr als nur dramatisch: wir kommen im Krankenhaus auf die Welt, quälen uns ein Leben lang mit Krankheiten oder Krankheits-Bekämpfungen (Impfungen etc.) und nach unserem „Tod“ muss der Arzt auf den „Totenschein“ vermerken, an welcher Krankheit der Betreffende gestorben ist.

Erschwerend hinzu kommt die moderne Definition von Tod wie Aussetzen der Herztätigkeit, keine messbaren Hirnaktivitäten, Totenstarre etc.
Warum wurden früher Menschen drei Tage lang aufgebahrt? –Eben deshalb, weil der Prozess des Sterbens einer gewissen Zeit bedarf.

Wenn also heute „verstorbenen“ Menschen im Interesse der Funktionstüchtigkeit der zu entnehmenden Organe diese schnellstmöglich – und damit vor dem wirklichen tatsächlichen Tod des Betroffenen – entnommen werden, ist es so, als wenn jemandem „bei lebendigem Leibe Organe herausgerissen werden“! Ganz zu schweigen von der vorausgehenden invasiven Auffüllung des Gefäßsystems mit Kühl- und Erhaltungsflüssigkeit – auch das bei lebendigem Leibe.

Mit den Organen wird die gesamte seelisch-geistig-sozial-körperliche Information von Leben und Vorleben des Gebers auf den Nehmer übertragen. Dass dies nicht immer nur positive Energien sind, liegt auf der Hand.

Wer gelernt hat, energetisch zu denken, kann sich vorstellen, dass jeder „Sterbende“, also jeder in die andere Dimension Übergehende, dies ganzheitlich, vollkommen, also auch in zunächst körperlicher Einheit bis Unversehrtheit tun möchte. Auch so entsteht das Verlangen nach Rückerhalt des Weggenommenen mit allen seinen energetischen Konsequenzen.

Mein Fazit

Wann übernehmen wir wieder selbst die Verantwortung für unser Leben und unsere Gesundheit statt uns auf Ärzte und andere Helfer bis hin zu Organspendern zu verlassen? Wann endlich konzentrieren wir Sein und Energie auf die uns als Wunderwerk Mensch und evolutionär gegebenen Möglichkeiten, ein Leben lang gesünder zu werden – seelisch weiser, geistig klüger, sozial integrierter, körperlich entwickelter? Dass dies auch ohne Medikamente bzw. „Anti-mittel“ möglich ist, sehe ich tagtäglich in meiner Praxis.

Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel zur ganzheitlichen Selbsthilfe im Naturheilmagazin. Gerne würde ich wissen, wie Sie darüber denken oder welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Diskutieren Sie doch gleich mit mir in diesem Blog!