naturheilnotizen
Plastik geht uns alle an

Plastik geht uns alle an

Autor: Birgit Neubauer

Neulich ist mir richtig bewusst geworden, dass wir im Zeitalter des Plastiks leben. Der Verpackungsmüll, der sich immer wieder bei uns zuhause anhäufte, war nicht mehr zu ertragen und mein schlechtes Gewissen unserer Umwelt gegenüber meldete sich zurück. Ich kann mich gut erinnern, dass ich einmal sehr darauf geachtet habe, nicht so viel Plastikmüll zu produzieren.

  • Ich achtete darauf, einen Stoffbeutel zum Einkauf mitzunehmen, um die Plastiktüte zu ersparen,
  • ich kaufte Milch und Joghurt immer im Glas,
  • Fleisch, Wurst und Käse nur an der Theke und nicht aus dem Kühlregal und
  • Obst und Gemüse auch nur einzeln und nicht verpackt.

Mittlerweile gibt es leider kaum noch Käse an der Theke und in vielen Supermärkten auch keine Fleischtheke mehr. Alles wird schön in Kunststoff verpackt und zu günstigen Preisen im Kühlregal angeboten. Teilweise eine Verpackung für 4 Scheiben Schinken. Sogar das Bio-Obst und -Gemüse wird in Plastik verpackt. Das ist doch wirklich nicht sehr ökologisch gedacht und widerspricht sich völlig! Wir haben uns daran gewöhnt, dass das Plastik überall verwendet wird und kaufen es ständig und jeden Tag. Es ist kaum zu vermeiden.

Es ist überall. Nicht nur Lebensmittel in den Supermärkten werden in Plastik verpackt. Auch fast alle Produkte zur Körperpflege, Reinigungsmittel, Waschmittel etc. gibt es nur noch in Kunststoffflaschen. Abgesehen davon, werden Unmengen an Haushaltsgegenständen, Möbeln, Spielsachen, Babyartikel etc. aus Kunststoff gefertigt.
Plastik ist ein großes Geschäft! Laut Recherchen für den Film „Plastic Planet“ verdienen allein in Europa eine Million Menschen ihr tägliches Brot unmittelbar mit Plastik.
Ich hatte mich mittlerweile auch schon an den Plastikkonsum gewöhnt und mein Gewissen damit beruhigt, das wir den Müll ja schön brav trennen. Es ist ja auch eigentlich sehr praktisch.
Allerdings ist Plastik – und das wird in unserem schnelllebigen und hektischen Alltag gerne verdrängt – sehr umweltbelastend und gesundheitsschädigend.
Außerdem kann nicht jeder Kunststoff, den wir trennen, wiederverwertet werden und irgendwann wird auch das wiederverwertete Plastik zu Müll.
Das Schlimme an dem Plastikmüll ist, dass dieser nicht natürlich abgebaut werden kann. Kunststoffe können bis zu 500 Jahren in Böden und Gewässern überdauern und schädigen mit ihren unbekannten Zusatzstoffen die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier!
Sechs Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in unseren Weltmeeren. Eine Müllhalde aus Plastik – so groß wie Mitteleuropa – schwimmt als riesiger Strudel alleine im Südpazifik. Meerestiere verfangen sich nicht nur darin, sie nehmen die durch Sonne und Reibung klein geschredderten Plastikteile als Nahrung auf.
In der Mitte des Pazifiks nisten die Albatrosse auf weit entlegenen Inseln. Sie fliegen Tausende Kilometer über den Müllteppich im Wasser. In den letzten Jahren haben sie auch begonnen, auf dem Meer schwimmen Plastikteile aufzusammeln. Damit füttern sie dann ihre Jungen! Aber nicht nur für Seevögel und Fische ist dieser Plastikmüll tödlich – er wird über kurz oder lang auf unseren Tellern landen.
Denn das Plastik wird im Meer in immer winzigere Teile zermahlen und gelangt in die Nahrungskette. Je kleiner die Teile, umso größer wird das Problem für uns Menschen. Wir essen von der Müllkippe, die wir geschaffen haben.

Kunststoffe enthalten viele gesundheitsgefährdende Zusatzstoffe.
Da die Chemikalien im Plastik nicht fest gebunden sind, können sie mit der Zeit entweichen. Sie gehen in die Umwelt über und werden auch vom menschlichen Körper aufgenommen. Besonders weitreichende Auswirkungen haben dabei hormonell wirksame Substanzen. Dazu gehören vor allem Weichmacher (Phthalate), Bisphenol A (BPA), bromierte Flammschutzmittel und Organozinnverbindungen.

Diese unterschiedlichen Substanzen haben eines gemeinsam: Sie können ins Hormonsystem eingreifen, das alle Stoffwechselvorgänge des Körpers steuert. Eine Vielzahl von Erkrankungen und Störungen wird mit diesen künstlichen Hormonen in Verbindung gebracht.
Vor allem Babys und Kleinkinder reagieren empfindlich auf hormonell wirksame Chemikalien. Umso schlimmer ist es das bereits die ganz Kleinen durch Schnuller und Babyflaschen den schädlichen Stoffen ausgesetzt werden. Bei Jungen kann die Belastung mit hormonellen Chemikalien zu Missbildungen der Geschlechtsorgane und Unfruchtbarkeit führen, bei Mädchen können verfrühte Pubertät sowie, im späteren Alter, Brustkrebs die Folge sein. Auch Allergien und Asthma – Krankheiten, die in den vergangenen Jahren verstärkt auftreten – können im Zusammenhang mit der Belastung durch hormonelle Stoffe stehen.

Besonders in Plastik eingeschweißte und stark verarbeitetet Lebensmittel, die während des Produktionsprozesses mit Geräten aus Weich-PVC in Kontakt kommen, sind belastet. Vor allem in fetthaltigen Nahrungsmitteln wie Käse, Wurst oder Erdnüssen reichern sich Weichmacher an.
Das alles sind für mich Gründe genug, um zukünftig wieder darauf zu achten, meinen Plastikkonsum so gering wie möglich zu halten. Wenn es mir auch nicht zu 100 % gelingen mag, so werde ich es mit Sicherheit zu einem Großteil reduzieren können.

Oft werden Kostengründe genannt, die es den Menschen erschweren, auf Kunststoffverpackungen zu verzichten. Doch auch wenn es teurer ist, mein Fleisch beim Metzger ein zu kaufen und nicht beim Billigsupermarkt, dann werden wir eben unseren Fleisch- und Käsekonsum reduzieren müssen und dann gibt es eben öfter mal nur Butter aufs Brot oder Gemüse wie Gurke und Tomate oder selbst gemachten Aufstrich, beispielsweise mit Avocado. Wenn man sich etwas mehr damit auseinandersetzt und beschäftigt, entwickeln sich sicher viele Ideen und Möglichkeiten, plastikfreier einzukaufen, ohne wesentlich mehr Geld ausgeben zu müssen. Wenn sich der Trend wieder in diese Richtung entwickelt, so wird das Angebot für plastikfreie Produkte hoffentlich eines Tages wieder größer werden.

Ich finde, wir alle sollten unser Konsumverhalten wieder mal neu überdenken, unseren Plastikkonsum einschränken und wir müssen aufhören, in immer hysterischerem Tempo zu konsumieren und wegzuschmeißen!

Quellen:

 

aus Gutjahr: „Streicheleinheiten“

  • 100 g Butter (bei baldigem Verbrauch noch weniger)
  • 100 g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Zitronensaft
  • Kräutersalz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • Je ¼ Bund: Petersilie, Schnittlauch
  • Etwas Dill
  • Tabasco nach Geschmack

Butter 10 min schaumig schlagen, Zwiebel und Champignons sehr klein schneiden, Zwiebel und die Hälfte der Champignons in etwas Butter goldgelb dünsten, alle Zutaten vermengen und mit den Gewürzen abschmecken;

Hält sich im Kühlschrank ca. 1 Woche

Vorbereitungszeit: 30 min

Viel Spass und guten Appetit beim Verzehr!

tiereiweißfrei nach Bruker

Chinakohl-Tofu-„Rouladen“

Chinakohl

  • 12 Blätter Chinakohl
  • 300 g Möhren
  • 200 g Pastinacken
  • 200 g Räuchertofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Butter
  • Paprika
  • Kräutersalz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • Thymian
  • Muskatnuss

Soße

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weißwein
  • 1 TL Hefeextrakt
  • 3 TL Sojasoße
  • 3 EL Creme Fraiche, ersatzweise Soja-Sahne
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Butter
  • Radieschensprossen zum Garnieren

Die Kohlblätter in kochendes Salzwasser legen und ca. 5 min ziehen lassen. Kohlblätter abkühlen lassen, das Wasser aufbewahren.

Dann Zwiebeln dünsten, Knoblauch, geröstete Möhren und Pastinaken dazu, ca. 10 min schmoren, mit den Gewürzen abschmecken; den Tofu in schmalen Scheiben schneiden.

Dann die „Rouladen“ wickeln: auf einem Salatblatt ein Esslöffel von der Füllung, darauf eine Scheibe Tofu. So noch zwei Ebenen weiter schichten. Das Kohlblatt einschlagen und ein zweites Kohlblatt 90 Grad dazu versetzt einschlagen, mit einer Rouladen-Klammer oder etwas Zwirn fixieren.

Alle Kohltaschen in eine Auflaufform setzen, Butterflöckchen drüber geben und bei 200 Grad C (Heißluft 180 Grad) 20 min backen.

Soße: Zwiebeln und Knoblauch in Butter schmoren, dann Mehl dazu geben, etwas weiter schmoren. Teil vom Kohlwasser Stück für Stück zugeben, bis die Soße die richtige Konsistenz erreicht hat. Ist von der Rouladenfüllung nicht alles verbraucht worden, kann der Rest jetzt in die Soße dazu gegeben werden. Mit Creme Fraiche, Wein und Gewürzen abschmecken.

Dazu passt Kartoffelbrei:
Geschälte Kartoffeln mit ca. 1l des Kohlwassers aufsetzen und ca. 20 – 30 min garen. Dann die Kartoffeln zerstampfen (das Wasser nicht entfernen), mit dem Mixer fein zerrühren, noch ca. 100 ml süße Sahne unter rühren – fertig.

Vorbereitungszeit: 50 min,
Garzeit: 20 min

Einfache Formel für längeres Leben

Einfache Formel für längeres Leben

Sie wollen länger leben? Nichts leichter als das: Runter vom Sofa, raus aus Fahrstuhl und Auto und stattdessen Treppen steigen und per Rad oder Pedes zum Bäcker oder Briefkasten. Dass es wirklich so einfach ist, zeigt eine neue Studie mit gut 650.000 Teilnehmern aus dem Journal “PLoS Medicine“. Sie konnte erstmals zeigen, dass sich die Lebenszeit schon mit wenig Bewegung verlängern lässt.

Und so sieht die Bilanz bezogen auf über 40-Jährige aus:

  • 75 Minuten zügiges Gehen pro Woche verlängern das Leben bereits um 1,8 Jahre.
  • 2,5 Stunden Bewegung pro Woche bringen im Schnitt 3,4 Lebensjahre.
  • Ehrgeizige profitieren sogar noch mehr: 7,5 Stunden Bewegung pro Woche verschaffen 4,5 zusätzliche Lebensjahre.

Der Mensch ist von Haus aus einfach nicht fürs Stillsitzen gemacht. Das merken wir nicht nur an Rückenschmerzen, die Schreibtischtäter reihenweise befallen, sondern auch an der Lebenserwartung. Die gute Nachricht für Bewegungsmuffel lautet nun: Auch wenig Bewegung – es muss noch nicht einmal richtiger Sport sein – verschafft uns weitere Lebensjahre. Am besten baut man die Bewegung einfach in den Alltag ein:

  • Treppensteigen statt Fahrstuhl und Rolltreppe
  • Fahrrad statt Auto
  • Auch mal „unnötige“ Wege gehen, also z.B. im Büro nicht die nächstgelegene Toilette, sondern die im Stockwerk drüber oder drunter aufsuchen oder den Kollegen im Nachbarbüro direkt aufsuchen, statt ihn anzurufen.
  • Zähneputzen auf einem Bein stärkt Gleichgewichtsgefühl und Körperspannung gleichermaßen.

Selbst wer sich so wenig bewegt, dass sich das noch nicht beim Körpergewicht bemerkbar macht, profitiert bei der Lebenserwartung. Und ganz nebenbei steigen noch Zufriedenheit und Lebensqualität.

Haben Sie weitere Tipps, wie Sie für mehr Bewegung in Ihrem Leben sorgen? Lassen Sie auch andere Leser davon profitieren und schreiben Sie einen Kommentar!

Mehr zu den Themen Bewegung und Prävention finden Sie im Naturheilmagazin:

Der 14. November wird als Weltdiabetes-Tag begangen.

Die Ärztezeitung schreibt von derzeit 6 Millionen Diabetes-Erkrankungen (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=826531&cm_mmc=Newsletter-_-Telegramm-C-_-20121114-_-Diabetes+mellitus).
Das Institut für Biometrie und Epidemiologie, Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) schätzt, „… würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.“
Quelle: www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/entwicklung-bei-diabetes.html

Diabetes ist letztendlich ein Ausdruck dafür, dass vielen von uns der Bezug zum Essen und zum naturgemäßen Leben verloren gegangen ist. Denaturierte und industriell vorgefertigte Speisen machen Stoffwechsel und Verdauungstrakt auf Dauer krank, während natürliche und weitgehend unbehandelte Lebensmittel – Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Vollkornreis, Vollkornbrot, Eier, Fleisch …. – den Körper mit notwendigen Nährstoffen versorgen und den Stoffwechsel in einer optimalen Zucker-, Vitamin-, Mineralstoff- und Säure-Basen-Balance halten.

Schon ein dreijähriges Kind weiß – wenn man fragt, dass Zucker nicht gesund ist wie vieles mehr, was wir essen. Die Umsetzung ist offenbar nicht so leicht: Mein Sohn (4,5 Jahre) berichtete zu Beginn dieses Kindergartenjahres ganz begeistert, dass er jetzt zu den Mittleren gehöre und dass das ganz toll sei. Auf meine Frage, was daran toll sei, antwortete er, jetzt dürfe er mit ins Altenheim singen gehen und zum Abschluss gäbe es dann einen tollen Lutscher …!?

Zucker lauert überall – vor allem für die Kinder. Selbst wer mit besten Ernährungs-Vorsätzen an seine Kindererziehung geht, wird auf eine harte Probe gestellt. Er steckt nicht nur dort, wo wir es nicht explizit sehen, im Ketchup und Müsli, im Joghurt und Brot. Er wird unseren Kindern bei jeder Gelegenheit unter die Nase gehalten: beim Besuch in der Apotheke gibt es Traubenzucker, als Aufmerksamkeit beim Friseur, als Incentive im Laden, als kleine Aufmerksamkeit vom Nachbarn, natürlich zuhauf beim Kindergeburtstag, zu Fest- und Feiertagen ohnehin.

Die Deutschen konsumieren 36 Kilogramm Zucker pro Person und Jahr. Davon werden nur 16,4 % als Haushaltzucker verbraucht und 18,7 % in Süßwaren verarbeitet. Der Rest, rund 65 % werden in anderen Lebensmitteln „versteckt“. Darin sind nicht enthalten alternative Süßungsmittel wie Dicksäfte oder Honig. Zum Vergleich: zu Zeiten der Jäger und Sammler als die Grundlage unseres Körpers gebildet wurde, hat der Mensch ca. 2 Kilogramm Süßungsmittel pro Person und Jahr (z.B. Honig) zu sich genommen.

Zuckerverbrauch

Zuckerverbrauch

Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker:

www.zuckerverbaende.de/zuckermarkt/zahlen-und-fakten/zuckermarkt-deutschland/zuckermarkt.html

Die Regierung spricht davon, dass jetzt dringend Diabetes-Erkrankte engmaschiger betreut werden müssten und Prävention an den Schulen ansetzen sollte und die Universität Göttingen verleiht im Frühjahr diesen Jahres dem langjährigen Direktor der Südzucker AG Reinhold Köhler die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste in der Zuckerrübenforschung: www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=4193.….

Die gute Nachricht ist: zumindest Diabetes Typ II muss kein unabwendbares Schicksal sein. So schreibt Margret Rupprecht im Naturheilmagazin: „In 80 % der Fälle würden diätetische Maßnahmen ausreichen, wenn die meisten Ärzte mehr von Vollwerternährung verstünden und die Betroffenen etwas mehr Disziplin in Sachen Essen entwickelten.“ (ww.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/diabetes-mellitus.html). Weitere wichtige Therapiebausteine sind eine Lebensstilwandlung und mehr Bewegung. Andere naturheilkundliche Therapien wie Homöopathie und Pflanzenheilkunde unterstützen die Behandlung.

Gesunde Ernährung und Bewegung sind auch die besten Faktoren, um eine Diabetes-Erkrankung zu vermeiden. Da Lösungen der Politik kleine Schritte gehen, bleibt es vorerst Ihnen überlassen, Ihre eigene Diabetes-Vorsorge zu treffen. Das können zunächst kleine Schritte sein wie z.B. die Treppe statt den Aufzuges zu benutzen, mit dem Fahrrad zu fahren statt mit dem Auto, Cola und Chips wegzulassen und stattdessen einen Smoothie zu testen. Für Ihre Kinder halten Sie eine Hand voll Nüsse bereit, wenn man mit billigem Zuckerzeug lockt.

Probieren Sie aus und finden Sie heraus, was für Sie persönlich passt und lassen Sie sich auf das Abenteuer Gesundheit ein.

Würde es Ihnen immer noch schwer fallen, auf die Tafel Schokolade vorm Fernsehen zu verzichten, wenn Sie testweise Ihr Körpergefühl mal umschalten könnten: Wie fühlt sich Ihr Körper an: a) mit Normalkost oder b) mit biologischer naturbelassener Kost?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren gesunder Rezepte. Davon finden Sie ungezählte auf www.naturkost.de oder in Büchern wie: „Vollwertküche für Genießer: 250 Rezepte für die gesunde Ernährung

Weiterführende Links:

Medizinische Woche Baden-Baden 2012

Unser Team vom Naturheilmagazin und brainworkers auf der Medizinischen Woche Baden-Baden 2012

Schon zum 46. Mal hatte die Medizinische Woche in Baden-Baden ihre Pforten geöffnet. Ganz so lange sind wir zwar noch nicht dabei, aber doch schon „alte Hasen“. Und so ist die „Medwoche“ inzwischen zu einem beliebten Treffpunkt mit Freunden, Autoren und Netzwerk-Partnern geworden. Viele von ihnen wie Frau Prof. Ingrid Gerhard, Dr. Karlheinz Graf und Christian Engelbert, Mitglied unseres Medizinischen Beirates in Berlin, waren als Referenten in Vorträgen und Kursen dabei. Unter den Referenten war auch unsere Geschäftsführerin Dr. Schmietainski, die interessierten Zuhörern im Workshop der Hufelandgesellschaft das Thema „Ärztliche Kommunikation und Marketing“ nahe brachte.

Hat man sonst bei der Medizinischen Woche den Eindruck, Sonnenschein und prächtige Herbstfärbung stets mitgebucht zu haben, luden Wolken und Regen diesmal kaum zu Spaziergängen im herrlichen Park ein. Umso lieber nahm man im trockenen warmen Hörsaal Platz, um den neuesten Erkenntnissen aus Praxis und Forschung zur Naturheilkunde zu lauschen. Geboten wurde ein breites Spektrum von der spirituellen Medizin bis zur mitochondrialen Therapie, bei der sich so mancher Zuhörer seine tief verschütteten Biochemie-Kenntnisse hervorkramen musste, um den Vorträgen folgen zu können. Manches Mal hin- und hergerissen zwischen den vielfältigen Vorträgen, boten die Pausen Zeit für Gespräche und die Planung neuer Projekte. Beispielsweise werden wir aus der in Kürze erscheinenden CD der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr zum Thema „Dankbarkeit“ eine Meditation zum Download im www.naturheilmagazin.de anbieten können.

Darüber hinaus werden wir nach und nach ausgewählte Vorträge für unsere Leser zusammenfassen. Wir berichten Ihnen von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum gesundheitlichen Nutzen einer vegetarischen Ernährung und zeigen Ihnen, wie Sie mit Achtsamkeitsübungen Ihren Alltag entspannen können. Schauen Sie doch wieder mal vorbei. Lesen, sehen und hören Sie, was es Neues aus der Naturheilkunde gibt.

- Hustensaft selber kochen -

Der folgende Hustensaft kann mit einfachen Küchenzutaten leicht selber hergestellt werden. Das Grundrezept löst vor allem Schleim und kann bei Bedarf erweitert werden. Kindern schmeckt er meist prima und nebenbei ist er auch noch frei von belastenden Zusatzstoffen, wie ihn leider viele Medikamente enthalten.

Grundrezept

  • 250 ml Wasser
  • 1 Teelöffel bzw. 3 kleine Zweige frischer Thymian
  • 100 g gehackte Zwiebeln (entspricht etwa einer mittelgroßen Zwiebel)
  • 50-100 g brauner Kandiszucker

Zubereitung

Langsam köcheln lassen bis der Zucker aufgelöst ist.
Noch heiß in ein gut verschließbares Glas füllen.
So lässt sich der Hustensaft bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Ergänzungen

Bei Bedarf vor dem Köcheln noch 1 Teelöffel Salbei (wirkt antibakteriell) und/oder 1 Teelöffel Spitzwegerich (stillt Hustenreiz) zugeben.

Dosierung

  • Bis 3 Jahre: 3 x 1-2 Teel.
  • Ab 3 Jahre: 3 x 1 Essl.
  • Ab dem Schulalter: 3 x 2 Essl.

Hierbei handelt es sich um ein Hausmittel und ersetzt keinen Arztbesuch!

Weitere Heilmittel aus der Küche und andere Hausmittel finden Sie hier im www.naturheilmagazin.de.

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Obst-Sahne-Dessert

Obst-Sahne-Dessert

  • 300 ml    Apfelsaft
  • 1 EL    Honig oder Dicksaft
  • 1 TL    Agar-Agar oder 1 P. Puddingpulver
  • 500 g    Erdbeeren oder anderes frisches Obst, ersatzweise gefrorenes Obst
  • 1 EL    Akazienhonig
  • 1 Msp.    Vanille
  • 200 ml    süße Sahne
  • 1 EL    Akazienhonig
  • 1 TL    Agar-Agar

Aus Apfelsaft, Honig und Agar-Agar/Puddingpulver einen festen Pudding kochen und diesen erkalten lassen, den Pudding nach dem Erkalten cremig rühren;
Früchte mit Honig und Vanille passieren, Sahne mit Honig schlagen, wenn sie beginnt fest zu werden, Agar Agar zumischen;
Jetzt löffelweise unter den Pudding das Fruchtmus mischen, danach die geschlagenen Sahne unterheben; mit Obst garnieren;
Kühl stellen, kann nach ca. 30 min verzehrt werden;

Garzeit: 10 min
Abkühlzeit: 60 min
Zubereitungszeit: 30 min

Viel Spass beim Ausprobieren.

Geburt auf Bestellung – Zeitdruck im MutterleibNeulich auf einer Geburtstagsparty stand ich in einer überfüllten Küche voller Geburtstagsgäste. Man fragt sich immer wieder, warum der meist gefüllte Raum einer Wohnung oder eines Hauses bei Feiern meist die Küche ist. Schon zu Studentenzeiten tummelten sich auf 8 m² gefühlte 25 Partygäste. Diesmal war die Küche größer, aber der Abstand zu den Menschen um mich herum sehr klein und so wurde ich Zeugin einer Unterhaltung zweier Freundinnen – die eine schwanger im 6. Monat und die andere hat bereits ein 1-jähriges Kind. Es wurde die klassische Frage gestellt „Wann ist es denn soweit?“ und folgender Dialog nahm seinen Lauf: „Der errechnete Termin ist der 10. Dezember.“ Schweigen und nachdenkliches Gesicht. „Toll“, widerfuhr es mir. „Naja, es ist ziemlich nah an Weihnachten…“ Die andere Freundin mit dem 1-jährigen Kind schaltete sich ein: „In der Weihnachtszeit Geburtstag zu feiern, ist ganz ungünstig. Da geht der Kindergeburtstag durch die Vorweihnachtszeit total unter.“ Die schwangere Frau erwiderte: „Der Arzt hat mir geraten Anfang Dezember einen Termin für einen Kaiserschnitt zu machen – und das werde ich auch tun. Dann kann ich besser planen und der Geburtstermin landet nicht in der Weihnachtszeit.“

Mir wurde ganz anders und nun konnte ich meine eigene Meinung nicht mehr verbergen: „Das Baby ist fertig, wenn es fertig ist und sollte den Zeitpunkt seines Geburtstages alleine bestimmen. Schließlich ist es die erste Entscheidung, welches das kleine Menschenkind bei der Ankunft in unsere Welt für sich trifft und auch treffen darf… Und was ist mit dem Geburtserlebnis? Das ist doch unglaublich wichtig für die Bindung zur Mutter.“ Beide Mütter schauten mich entgeistert an, als käme ich direkt von einem anderen Planeten und hätte die Wahlberechtigung der Frauen gerade in Frage gestellt. Ringsherum in meinem unmittelbaren Küchenumfeld verstummten merklich die Gespräche. „Quaaaaaaaatsch“ – ertönte es da fast im Gleichklang von meinen beiden Küchengästen: „Das hat man früher mal gesagt!“

Eigentlich hätte ich an dieser Stelle gerne von der Geburtserfahrung mit meinem eigenen Kind erzählt – 17 Stunden Wehen ohne jegliche Schmerzmittel und glücklicherweise eine natürliche Geburt, die im Rückblick zu den elementarsten und gewaltigsten Momenten meines Lebens gehört und die ich trotz intensiver Schmerzen als ein unglaublich überwältigendes Erlebnis empfunden habe.

Den Zeitpunkt der Geburt sollte ein Kind selbst bestimmen. Werdende Mütter, bei denen keine Komplikationen bei der Geburt zu erwarten sind, sollten sich die Entscheidung für einen Kaiserschnitt sehr genau überlegen. Es ist bedenklich, wie leichtfertig heutzutage mit dem Thema Kaiserschnitt umgegangen wird, denn die Geburt ist eine ganz tiefe Erfahrung von sich anstrengen, seinen Weg finden, sich durch etwas hindurcharbeiten, auch von sich befreien und Triumph. Diese Erfahrung ist so etwas wie ein Prägemuster für das Erleben von späteren Veränderungssituationen im Leben.

Die Berliner Psychologin und Hypnotherapeutin Manuela Szczes sagt dazu: „Die Geburt prägt unser Urvertrauen. Wir haben eine Situation durchgestanden, die anstrengend und beängstigend war, aber wir haben es geschafft.” Die Therapeutin arbeitet in einer sozialpsychiatrischen Praxis mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit werdenden Müttern. Beim Weg durch den Geburtskanal sei das Strecken der Wirbelsäule des Babys die Voraussetzung für eine optimale Entwicklung, sagt sie. Wenn dieses Erfolgserlebnis ausbleibt, weil das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht werden musste, statt sich allein durchzukämpfen, könne dies Folgen haben. Dazu zählten Bindungsprobleme oder Depression. Während diese Ansicht bei Medizinern umstritten ist, nannte schon Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, die Geburt das erste Angsterlebnis des Menschen.

Ich schwieg natürlich, erzählte nichts von den überwältigenden Gefühlen einer Geburt. Vielleicht haben auch die Ausschüttung des Liebeshormons Oxytocin jegliche Schmerzen und Geburtserlebnisse im Nachhinein vergessen lassen.

Ich bin gespannt, wie sich der schwangere Küchengast nun am Ende seiner Schwangerschaft entscheiden wird. Ich wünsche eine schöne Geburt ohne Termindruck und Stress für das Baby und hoffentlich viele vorweihnachtliche Kindergeburtstage mit duftenden Weihnachtsplätzchen und Schneeballschlachten im Garten. Ist es nicht genau die Weihnachtszeit, die wir im Rückblick auf unsere Kindheit als großen Zauber in Erinnerung haben. In diesem Sinne zauberhafte Geburtstage in der Vorweihnachtszeit für die vielen Babys, die noch kommen werden.

Im Naturheilmagazin berichten wir über eine Studie über die Sicherheit von Geburtshaus- und Klinikgeburten.

Lesen Sie auch folgende Kurznachricht “Kaiserschnitt oder natürliche Geburt – keine schwierige Entscheidung?” von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V..

Nicole Renneberg
Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH
und Partner des Naturheilmagazins

Im Naturheilmagazin haben wir einen interessanten Beitrag zum Thema Zucker für Euch. Einen ersten Eindruck bekommt Ihr durch dieses Schaubild – Alternativen zum Haushaltszucker – Dickmacher – Blutzuckerspiegel – Kariesfördernde Eigenschaften.

Ihr wollt es genauer wissen? – dann folgt unserem Link:  Zucker und gesunde Alternativen

Alternativen zum Haushaltszucker – Dickmacher – Blutzuckerspiegel – Kariesfördernde Eigenschaften