naturheilnotizen

Wir bieten einen zeitlich flexiblen und nicht standortgebundenen Arbeitsplatz für TYPO3 / CONTAO Programmierer/in

Wir haben uns als Full-Service-Agentur auf die Komplementärmedizin spezialisiert. Unsere Kunden sind ganzheitlich arbeitende Ärzte, Hersteller, Labore und kleine Kliniken.

Ihre Aufgaben:

  •  TYPO3 Administration und  Programmierung
  •  Contao Administration und Programmierung
  •  Generelle technische Aufgaben im Online-Umfeld
  •  Technische SEO-Unterstützung

Sie bringen mit:

TYPO3 / Contao Programmierer/in gesucht

TYPO3 / Contao Programmierer/in gesucht

  • eine gut bis sehr gut abgeschlossene Ausbildung oder ebensolches Studium
  • Sehr gute Kenntnisse in TYPO3 – Administration und Programmierung
  • Kenntnisse in Contao – Administration und Programmierung
  • Sehr gute Kenntnisse in HTML, CSS, JavaScript und PHP
  • Erfahrung in Technologien wie Responsive Design, TypoScript
  • Offene, freundliche Art
  • Professioneller Kundenkontakt
  • Interesse an Naturheilkundlichen Themen

Wir bieten:

  • Einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem kompetenten Team
  • ideal geeignet für berufstätige Eltern oder junge Berufseinsteiger
  • 400 Euro-Basis oder Teilzeit-Beschäftigung ist möglich.
  • Nicht standortgebunden. Bevorzugte Region ist Sachsen und Baden-Württemberg

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an personal@altamedinet.de.

Neue Wege in der Krebstherapie

Live Chat am 30.9., 20:30 Uhr

Unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1“ ist online. Ihr könnt wieder Eure Fragen zum Thema an die Experten ab sofort stellen.

Der Live Chat findet am Montag, dem 30.09.2013 um 20:30 Uhr statt.

Hier findet Ihr den Filme u Artikel. Es wurden auch Einzelinterviews geführt mit den Experten, die Ihr Euch vorab anschauen könnt:

Neue Wege in der Krebstherapie Teil 1

Neue Wege in der Krebstherapie

Seit einigen Wochen geistert immer wieder ein Aufruf des Vereins Grundrecht auf Gesundheit durch das Netz mit dem Anliegen eine EU-Petition zu unterschreiben: „Jeder hat das Recht, sich alternativ zu behandeln“: http://www.grundrecht-gesundheit.de/.

In einem leidenschaftlichen Video stellt Sandra Witscher, Gründungsmitglied des Vereines, Fakten zur EU-Verordnung 1924/2006 vor.

Film und Petition enthalten für mich einige Ungereimtheiten:

Es ist von einem Gesetz die Rede, tatsächlich sind es aber zwei Verordnungen, die beide bereits in Kraft sind:

  • Die Verordnung 1924/2006/CE – Health-Claim-Verordnung ist im letzten Herbst in Kraft getreten, das können wir nicht mehr verhindern. Sie beinhaltet nach unserem Verständnis eine Beschränkung von Werbeaussagen, nicht jedoch das In-Verkehr-Bringen oder Auflagen zur Zulassung von Nahrungsergänzungen (an dieser Stelle trifft der Film eine unrichtige Aussage). Dem gebildeten Bürger und gebildeten Arzt ist es folglich weiterhin möglich, die Präparate zu verordnen. Dennoch sehen auch wir die EU-Verordnung kritisch. In der Praxis nehmen wir diese tatsächlich als einen Wettbewerbsvorteil der großen Firmen gegenüber den kleinen wahr, da die großen einfach Abmahnkosten mit einkalkulieren, die für einen kleineren Anbieter die Existenz kosten können (wir beraten einige kleine Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller). Wenn man den Markt beobachtet, steigen immer mehr Pharmafirmen in den Nahrungsergänzungsmittelmarkt ein.
  • Die zweite Verordnung: Die Einbuße zahlreicher traditioneller Arzneimittel und die Vernichtung vieler mittelständischer Hersteller haben bereits vor einigen Jahren stattgefunden mit dem Auslaufen der Möglichkeit „registrierter“ Arzneimittel. Das wurde durch die 15. Arzneimittelnovelle geregelt, die bereits im Jahr 2009 in Kraft getreten ist. Viele traditionelle Arzneimittel konnten bis dato als registriertes, nicht zugelassenes Medikament in den Verkehr gebracht werden. Arzneimittel (ausgenommen die homöopathischen Medikamente) müssen jetzt zugelassen werden und erfordern ein aufwändiges Zulassungsverfahren, das sich mittelständische Unternehmen oft nicht leisten können (darüber hinaus ist es viel einfacher, den Wirknachweis für eine chemische Substanz zu führen als für z.B. eine Heilpflanze wie das Johanneskraut, die zig Wirkstoffe enthält). Viele Arzneimittel wurden deshalb entweder ganz vom Markt genommen oder in den Markt der Nahrungsergänzungsmittel gedrängt (die Hersteller wollten die Rezepturen erhalten und bieten die alten Mittel als Nahrungsergänzungen an – mit allen therapeutischen Beschränkungen die ein Nahrungsergänzungsmittel mit sich bringt).
  • Im Film werden keine Termine genannt. Und im Gegensatz zur Aussage des Films sind beide Verordnungen längst in Kraft. Gibt es überhaupt noch eine realistische Chance hier etwas zu drehen?

Die in der Petition getroffenen Aussagen sind viel zu allgemein, um politisch etwas bewegen zu können:

  • Reformierung der Rolle der EFSA im EU-Zulassungsprozess unter Einbeziehung von Sanktionen, wenn die Verwaltung von den Vorgaben abweicht, denen sie folgen muss.
  • Integration des Rechts, sich alternativ zu behandeln, im Gesundheitsrecht der europäischen Union.
  • Neugewichtung europäischer Positionen zu gesundheitsbezogenen Angaben..

Weitere Ungereimtheiten: die Kontaktdaten

So ist die angegebene Adresse die Adresse vom Verlag FID, der zur Verlagsgruppe Norman Rentrop gehört, die Tel.-Nr. ist identisch mit dem VRN-Verlag (Verlag Norman Rentrop) selbst.
Der VNR Verlag (Verlag Norman Rentrop)  vertreibt nach eigenen Angaben „in verschiedenen Fachverlagen, Loseblattzeitschriften, Fachinformationsdienste und elektronische Produkte“. Tochterunternehmen sind u.a. der Verlag für die Deutsche Wirtschaft und der FID-Verlag. Neben anderen Publikationen vertreibt er auch Publikationen rund um die Naturheilkunde und zum Thema Wellness. Ich selbst habe ihn im Marketing als sehr aggressiv erlebt, die Publikationen haben bezogen auf die Informationsmenge einen extrem hohen Preis, zumindest, wenn man diese mit einem guten Buch vergleicht.

Der dickste Brocken: die Datenschutzerklärung

In ihrer der Datenschutzerklärung der Vereinsseite finden sich folgende Aussagen:
„Die im Rahmen des Bestellvorgangs erhobenen personenbezogenen Daten verarbeitet und nutzt der Verlag zur Vertragsdurchführung und gibt sie zu diesem Zweck ggf. an entsprechend beauftragte Dienstleister wie z. B. Lieferanten oder unser Service-Team weiter.
Der Verein Grundrecht auf Gesundheit sowie entsprechend beauftragte Dienstleister nutzen Name und Anschrift zur weiteren Information über interessante Produkte und Dienstleistungen (Werbung für eigene und fremde Angebote). Name und Anschrift können außerdem an weitere Verlage für deren Marketingzwecke übermittelt werden.“

Deshalb ist mein Fazit:

Vorsicht, nicht unterschreiben, die Petition ist offenbar ein Fake. Es ärgert mich, wenn hier ein Allgemeininteresse ausgenutzt wird, um Newsletter-Adressen zu gewinnen. Das schadet am Ende unserem Anliegen, die Naturheilmedizin zu fördern. Überzeugt Euch selbst und schaut Euch die Datenschutzerklärung an.
Mehr Erläuterung hier: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/petition-jeder-hat-das-recht-sich-alternativ-zu-behandeln oder hier: http://renegraeber.de/blog/petition-grundrecht-gesundheit/

Es ist in höchstem Maße ärgerlich, denn wenn die nächste echte Petition kommt, unterschreibt keiner mehr. Wir bleiben wachsam und prüfen nach unseren Möglichkeiten solche Petitionen, bevor wir sie Euch empfehlen.

Burnout nein danke 424x268

Burnout – Nein danke! Gesundheitslounge, Live Chat

Seit heute ist unsere neueste Gesundheitslounge zum Thema „Burnout – Nein danke!“ online. NEU: Stellt Eure Fragen zum Thema ab sofort an die Experten. Live Chat zum Film am 7. August um 20:30 Uhr!
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/gesundheitslounge/burnout-nein-Burnout nein danke 424x268danke.html

Plastik geht uns alle an

Plastik geht uns alle an

Autor: Birgit Neubauer

Neulich ist mir richtig bewusst geworden, dass wir im Zeitalter des Plastiks leben. Der Verpackungsmüll, der sich immer wieder bei uns zuhause anhäufte, war nicht mehr zu ertragen und mein schlechtes Gewissen unserer Umwelt gegenüber meldete sich zurück. Ich kann mich gut erinnern, dass ich einmal sehr darauf geachtet habe, nicht so viel Plastikmüll zu produzieren.

  • Ich achtete darauf, einen Stoffbeutel zum Einkauf mitzunehmen, um die Plastiktüte zu ersparen,
  • ich kaufte Milch und Joghurt immer im Glas,
  • Fleisch, Wurst und Käse nur an der Theke und nicht aus dem Kühlregal und
  • Obst und Gemüse auch nur einzeln und nicht verpackt.

Mittlerweile gibt es leider kaum noch Käse an der Theke und in vielen Supermärkten auch keine Fleischtheke mehr. Alles wird schön in Kunststoff verpackt und zu günstigen Preisen im Kühlregal angeboten. Teilweise eine Verpackung für 4 Scheiben Schinken. Sogar das Bio-Obst und -Gemüse wird in Plastik verpackt. Das ist doch wirklich nicht sehr ökologisch gedacht und widerspricht sich völlig! Wir haben uns daran gewöhnt, dass das Plastik überall verwendet wird und kaufen es ständig und jeden Tag. Es ist kaum zu vermeiden.

Es ist überall. Nicht nur Lebensmittel in den Supermärkten werden in Plastik verpackt. Auch fast alle Produkte zur Körperpflege, Reinigungsmittel, Waschmittel etc. gibt es nur noch in Kunststoffflaschen. Abgesehen davon, werden Unmengen an Haushaltsgegenständen, Möbeln, Spielsachen, Babyartikel etc. aus Kunststoff gefertigt.
Plastik ist ein großes Geschäft! Laut Recherchen für den Film „Plastic Planet“ verdienen allein in Europa eine Million Menschen ihr tägliches Brot unmittelbar mit Plastik.
Ich hatte mich mittlerweile auch schon an den Plastikkonsum gewöhnt und mein Gewissen damit beruhigt, das wir den Müll ja schön brav trennen. Es ist ja auch eigentlich sehr praktisch.
Allerdings ist Plastik – und das wird in unserem schnelllebigen und hektischen Alltag gerne verdrängt – sehr umweltbelastend und gesundheitsschädigend.
Außerdem kann nicht jeder Kunststoff, den wir trennen, wiederverwertet werden und irgendwann wird auch das wiederverwertete Plastik zu Müll.
Das Schlimme an dem Plastikmüll ist, dass dieser nicht natürlich abgebaut werden kann. Kunststoffe können bis zu 500 Jahren in Böden und Gewässern überdauern und schädigen mit ihren unbekannten Zusatzstoffen die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier!
Sechs Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in unseren Weltmeeren. Eine Müllhalde aus Plastik – so groß wie Mitteleuropa – schwimmt als riesiger Strudel alleine im Südpazifik. Meerestiere verfangen sich nicht nur darin, sie nehmen die durch Sonne und Reibung klein geschredderten Plastikteile als Nahrung auf.
In der Mitte des Pazifiks nisten die Albatrosse auf weit entlegenen Inseln. Sie fliegen Tausende Kilometer über den Müllteppich im Wasser. In den letzten Jahren haben sie auch begonnen, auf dem Meer schwimmen Plastikteile aufzusammeln. Damit füttern sie dann ihre Jungen! Aber nicht nur für Seevögel und Fische ist dieser Plastikmüll tödlich – er wird über kurz oder lang auf unseren Tellern landen.
Denn das Plastik wird im Meer in immer winzigere Teile zermahlen und gelangt in die Nahrungskette. Je kleiner die Teile, umso größer wird das Problem für uns Menschen. Wir essen von der Müllkippe, die wir geschaffen haben.

Kunststoffe enthalten viele gesundheitsgefährdende Zusatzstoffe.
Da die Chemikalien im Plastik nicht fest gebunden sind, können sie mit der Zeit entweichen. Sie gehen in die Umwelt über und werden auch vom menschlichen Körper aufgenommen. Besonders weitreichende Auswirkungen haben dabei hormonell wirksame Substanzen. Dazu gehören vor allem Weichmacher (Phthalate), Bisphenol A (BPA), bromierte Flammschutzmittel und Organozinnverbindungen.

Diese unterschiedlichen Substanzen haben eines gemeinsam: Sie können ins Hormonsystem eingreifen, das alle Stoffwechselvorgänge des Körpers steuert. Eine Vielzahl von Erkrankungen und Störungen wird mit diesen künstlichen Hormonen in Verbindung gebracht.
Vor allem Babys und Kleinkinder reagieren empfindlich auf hormonell wirksame Chemikalien. Umso schlimmer ist es das bereits die ganz Kleinen durch Schnuller und Babyflaschen den schädlichen Stoffen ausgesetzt werden. Bei Jungen kann die Belastung mit hormonellen Chemikalien zu Missbildungen der Geschlechtsorgane und Unfruchtbarkeit führen, bei Mädchen können verfrühte Pubertät sowie, im späteren Alter, Brustkrebs die Folge sein. Auch Allergien und Asthma – Krankheiten, die in den vergangenen Jahren verstärkt auftreten – können im Zusammenhang mit der Belastung durch hormonelle Stoffe stehen.

Besonders in Plastik eingeschweißte und stark verarbeitetet Lebensmittel, die während des Produktionsprozesses mit Geräten aus Weich-PVC in Kontakt kommen, sind belastet. Vor allem in fetthaltigen Nahrungsmitteln wie Käse, Wurst oder Erdnüssen reichern sich Weichmacher an.
Das alles sind für mich Gründe genug, um zukünftig wieder darauf zu achten, meinen Plastikkonsum so gering wie möglich zu halten. Wenn es mir auch nicht zu 100 % gelingen mag, so werde ich es mit Sicherheit zu einem Großteil reduzieren können.

Oft werden Kostengründe genannt, die es den Menschen erschweren, auf Kunststoffverpackungen zu verzichten. Doch auch wenn es teurer ist, mein Fleisch beim Metzger ein zu kaufen und nicht beim Billigsupermarkt, dann werden wir eben unseren Fleisch- und Käsekonsum reduzieren müssen und dann gibt es eben öfter mal nur Butter aufs Brot oder Gemüse wie Gurke und Tomate oder selbst gemachten Aufstrich, beispielsweise mit Avocado. Wenn man sich etwas mehr damit auseinandersetzt und beschäftigt, entwickeln sich sicher viele Ideen und Möglichkeiten, plastikfreier einzukaufen, ohne wesentlich mehr Geld ausgeben zu müssen. Wenn sich der Trend wieder in diese Richtung entwickelt, so wird das Angebot für plastikfreie Produkte hoffentlich eines Tages wieder größer werden.

Ich finde, wir alle sollten unser Konsumverhalten wieder mal neu überdenken, unseren Plastikkonsum einschränken und wir müssen aufhören, in immer hysterischerem Tempo zu konsumieren und wegzuschmeißen!

Quellen:

 

Der 14. November wird als Weltdiabetes-Tag begangen.

Die Ärztezeitung schreibt von derzeit 6 Millionen Diabetes-Erkrankungen (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=826531&cm_mmc=Newsletter-_-Telegramm-C-_-20121114-_-Diabetes+mellitus).
Das Institut für Biometrie und Epidemiologie, Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) schätzt, „… würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.“
Quelle: www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/entwicklung-bei-diabetes.html

Diabetes ist letztendlich ein Ausdruck dafür, dass vielen von uns der Bezug zum Essen und zum naturgemäßen Leben verloren gegangen ist. Denaturierte und industriell vorgefertigte Speisen machen Stoffwechsel und Verdauungstrakt auf Dauer krank, während natürliche und weitgehend unbehandelte Lebensmittel – Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Vollkornreis, Vollkornbrot, Eier, Fleisch …. – den Körper mit notwendigen Nährstoffen versorgen und den Stoffwechsel in einer optimalen Zucker-, Vitamin-, Mineralstoff- und Säure-Basen-Balance halten.

Schon ein dreijähriges Kind weiß – wenn man fragt, dass Zucker nicht gesund ist wie vieles mehr, was wir essen. Die Umsetzung ist offenbar nicht so leicht: Mein Sohn (4,5 Jahre) berichtete zu Beginn dieses Kindergartenjahres ganz begeistert, dass er jetzt zu den Mittleren gehöre und dass das ganz toll sei. Auf meine Frage, was daran toll sei, antwortete er, jetzt dürfe er mit ins Altenheim singen gehen und zum Abschluss gäbe es dann einen tollen Lutscher …!?

Zucker lauert überall – vor allem für die Kinder. Selbst wer mit besten Ernährungs-Vorsätzen an seine Kindererziehung geht, wird auf eine harte Probe gestellt. Er steckt nicht nur dort, wo wir es nicht explizit sehen, im Ketchup und Müsli, im Joghurt und Brot. Er wird unseren Kindern bei jeder Gelegenheit unter die Nase gehalten: beim Besuch in der Apotheke gibt es Traubenzucker, als Aufmerksamkeit beim Friseur, als Incentive im Laden, als kleine Aufmerksamkeit vom Nachbarn, natürlich zuhauf beim Kindergeburtstag, zu Fest- und Feiertagen ohnehin.

Die Deutschen konsumieren 36 Kilogramm Zucker pro Person und Jahr. Davon werden nur 16,4 % als Haushaltzucker verbraucht und 18,7 % in Süßwaren verarbeitet. Der Rest, rund 65 % werden in anderen Lebensmitteln „versteckt“. Darin sind nicht enthalten alternative Süßungsmittel wie Dicksäfte oder Honig. Zum Vergleich: zu Zeiten der Jäger und Sammler als die Grundlage unseres Körpers gebildet wurde, hat der Mensch ca. 2 Kilogramm Süßungsmittel pro Person und Jahr (z.B. Honig) zu sich genommen.

Zuckerverbrauch

Zuckerverbrauch

Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker:

www.zuckerverbaende.de/zuckermarkt/zahlen-und-fakten/zuckermarkt-deutschland/zuckermarkt.html

Die Regierung spricht davon, dass jetzt dringend Diabetes-Erkrankte engmaschiger betreut werden müssten und Prävention an den Schulen ansetzen sollte und die Universität Göttingen verleiht im Frühjahr diesen Jahres dem langjährigen Direktor der Südzucker AG Reinhold Köhler die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste in der Zuckerrübenforschung: www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=4193.….

Die gute Nachricht ist: zumindest Diabetes Typ II muss kein unabwendbares Schicksal sein. So schreibt Margret Rupprecht im Naturheilmagazin: „In 80 % der Fälle würden diätetische Maßnahmen ausreichen, wenn die meisten Ärzte mehr von Vollwerternährung verstünden und die Betroffenen etwas mehr Disziplin in Sachen Essen entwickelten.“ (ww.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-d-bis-g/diabetes/diabetes-mellitus.html). Weitere wichtige Therapiebausteine sind eine Lebensstilwandlung und mehr Bewegung. Andere naturheilkundliche Therapien wie Homöopathie und Pflanzenheilkunde unterstützen die Behandlung.

Gesunde Ernährung und Bewegung sind auch die besten Faktoren, um eine Diabetes-Erkrankung zu vermeiden. Da Lösungen der Politik kleine Schritte gehen, bleibt es vorerst Ihnen überlassen, Ihre eigene Diabetes-Vorsorge zu treffen. Das können zunächst kleine Schritte sein wie z.B. die Treppe statt den Aufzuges zu benutzen, mit dem Fahrrad zu fahren statt mit dem Auto, Cola und Chips wegzulassen und stattdessen einen Smoothie zu testen. Für Ihre Kinder halten Sie eine Hand voll Nüsse bereit, wenn man mit billigem Zuckerzeug lockt.

Probieren Sie aus und finden Sie heraus, was für Sie persönlich passt und lassen Sie sich auf das Abenteuer Gesundheit ein.

Würde es Ihnen immer noch schwer fallen, auf die Tafel Schokolade vorm Fernsehen zu verzichten, wenn Sie testweise Ihr Körpergefühl mal umschalten könnten: Wie fühlt sich Ihr Körper an: a) mit Normalkost oder b) mit biologischer naturbelassener Kost?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren gesunder Rezepte. Davon finden Sie ungezählte auf www.naturkost.de oder in Büchern wie: „Vollwertküche für Genießer: 250 Rezepte für die gesunde Ernährung

Weiterführende Links:

Medizinische Woche Baden-Baden 2012

Unser Team vom Naturheilmagazin und brainworkers auf der Medizinischen Woche Baden-Baden 2012

Schon zum 46. Mal hatte die Medizinische Woche in Baden-Baden ihre Pforten geöffnet. Ganz so lange sind wir zwar noch nicht dabei, aber doch schon „alte Hasen“. Und so ist die „Medwoche“ inzwischen zu einem beliebten Treffpunkt mit Freunden, Autoren und Netzwerk-Partnern geworden. Viele von ihnen wie Frau Prof. Ingrid Gerhard, Dr. Karlheinz Graf und Christian Engelbert, Mitglied unseres Medizinischen Beirates in Berlin, waren als Referenten in Vorträgen und Kursen dabei. Unter den Referenten war auch unsere Geschäftsführerin Dr. Schmietainski, die interessierten Zuhörern im Workshop der Hufelandgesellschaft das Thema „Ärztliche Kommunikation und Marketing“ nahe brachte.

Hat man sonst bei der Medizinischen Woche den Eindruck, Sonnenschein und prächtige Herbstfärbung stets mitgebucht zu haben, luden Wolken und Regen diesmal kaum zu Spaziergängen im herrlichen Park ein. Umso lieber nahm man im trockenen warmen Hörsaal Platz, um den neuesten Erkenntnissen aus Praxis und Forschung zur Naturheilkunde zu lauschen. Geboten wurde ein breites Spektrum von der spirituellen Medizin bis zur mitochondrialen Therapie, bei der sich so mancher Zuhörer seine tief verschütteten Biochemie-Kenntnisse hervorkramen musste, um den Vorträgen folgen zu können. Manches Mal hin- und hergerissen zwischen den vielfältigen Vorträgen, boten die Pausen Zeit für Gespräche und die Planung neuer Projekte. Beispielsweise werden wir aus der in Kürze erscheinenden CD der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr zum Thema „Dankbarkeit“ eine Meditation zum Download im www.naturheilmagazin.de anbieten können.

Darüber hinaus werden wir nach und nach ausgewählte Vorträge für unsere Leser zusammenfassen. Wir berichten Ihnen von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum gesundheitlichen Nutzen einer vegetarischen Ernährung und zeigen Ihnen, wie Sie mit Achtsamkeitsübungen Ihren Alltag entspannen können. Schauen Sie doch wieder mal vorbei. Lesen, sehen und hören Sie, was es Neues aus der Naturheilkunde gibt.

Geburt auf Bestellung – Zeitdruck im MutterleibNeulich auf einer Geburtstagsparty stand ich in einer überfüllten Küche voller Geburtstagsgäste. Man fragt sich immer wieder, warum der meist gefüllte Raum einer Wohnung oder eines Hauses bei Feiern meist die Küche ist. Schon zu Studentenzeiten tummelten sich auf 8 m² gefühlte 25 Partygäste. Diesmal war die Küche größer, aber der Abstand zu den Menschen um mich herum sehr klein und so wurde ich Zeugin einer Unterhaltung zweier Freundinnen – die eine schwanger im 6. Monat und die andere hat bereits ein 1-jähriges Kind. Es wurde die klassische Frage gestellt „Wann ist es denn soweit?“ und folgender Dialog nahm seinen Lauf: „Der errechnete Termin ist der 10. Dezember.“ Schweigen und nachdenkliches Gesicht. „Toll“, widerfuhr es mir. „Naja, es ist ziemlich nah an Weihnachten…“ Die andere Freundin mit dem 1-jährigen Kind schaltete sich ein: „In der Weihnachtszeit Geburtstag zu feiern, ist ganz ungünstig. Da geht der Kindergeburtstag durch die Vorweihnachtszeit total unter.“ Die schwangere Frau erwiderte: „Der Arzt hat mir geraten Anfang Dezember einen Termin für einen Kaiserschnitt zu machen – und das werde ich auch tun. Dann kann ich besser planen und der Geburtstermin landet nicht in der Weihnachtszeit.“

Mir wurde ganz anders und nun konnte ich meine eigene Meinung nicht mehr verbergen: „Das Baby ist fertig, wenn es fertig ist und sollte den Zeitpunkt seines Geburtstages alleine bestimmen. Schließlich ist es die erste Entscheidung, welches das kleine Menschenkind bei der Ankunft in unsere Welt für sich trifft und auch treffen darf… Und was ist mit dem Geburtserlebnis? Das ist doch unglaublich wichtig für die Bindung zur Mutter.“ Beide Mütter schauten mich entgeistert an, als käme ich direkt von einem anderen Planeten und hätte die Wahlberechtigung der Frauen gerade in Frage gestellt. Ringsherum in meinem unmittelbaren Küchenumfeld verstummten merklich die Gespräche. „Quaaaaaaaatsch“ – ertönte es da fast im Gleichklang von meinen beiden Küchengästen: „Das hat man früher mal gesagt!“

Eigentlich hätte ich an dieser Stelle gerne von der Geburtserfahrung mit meinem eigenen Kind erzählt – 17 Stunden Wehen ohne jegliche Schmerzmittel und glücklicherweise eine natürliche Geburt, die im Rückblick zu den elementarsten und gewaltigsten Momenten meines Lebens gehört und die ich trotz intensiver Schmerzen als ein unglaublich überwältigendes Erlebnis empfunden habe.

Den Zeitpunkt der Geburt sollte ein Kind selbst bestimmen. Werdende Mütter, bei denen keine Komplikationen bei der Geburt zu erwarten sind, sollten sich die Entscheidung für einen Kaiserschnitt sehr genau überlegen. Es ist bedenklich, wie leichtfertig heutzutage mit dem Thema Kaiserschnitt umgegangen wird, denn die Geburt ist eine ganz tiefe Erfahrung von sich anstrengen, seinen Weg finden, sich durch etwas hindurcharbeiten, auch von sich befreien und Triumph. Diese Erfahrung ist so etwas wie ein Prägemuster für das Erleben von späteren Veränderungssituationen im Leben.

Die Berliner Psychologin und Hypnotherapeutin Manuela Szczes sagt dazu: „Die Geburt prägt unser Urvertrauen. Wir haben eine Situation durchgestanden, die anstrengend und beängstigend war, aber wir haben es geschafft.“ Die Therapeutin arbeitet in einer sozialpsychiatrischen Praxis mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit werdenden Müttern. Beim Weg durch den Geburtskanal sei das Strecken der Wirbelsäule des Babys die Voraussetzung für eine optimale Entwicklung, sagt sie. Wenn dieses Erfolgserlebnis ausbleibt, weil das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht werden musste, statt sich allein durchzukämpfen, könne dies Folgen haben. Dazu zählten Bindungsprobleme oder Depression. Während diese Ansicht bei Medizinern umstritten ist, nannte schon Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, die Geburt das erste Angsterlebnis des Menschen.

Ich schwieg natürlich, erzählte nichts von den überwältigenden Gefühlen einer Geburt. Vielleicht haben auch die Ausschüttung des Liebeshormons Oxytocin jegliche Schmerzen und Geburtserlebnisse im Nachhinein vergessen lassen.

Ich bin gespannt, wie sich der schwangere Küchengast nun am Ende seiner Schwangerschaft entscheiden wird. Ich wünsche eine schöne Geburt ohne Termindruck und Stress für das Baby und hoffentlich viele vorweihnachtliche Kindergeburtstage mit duftenden Weihnachtsplätzchen und Schneeballschlachten im Garten. Ist es nicht genau die Weihnachtszeit, die wir im Rückblick auf unsere Kindheit als großen Zauber in Erinnerung haben. In diesem Sinne zauberhafte Geburtstage in der Vorweihnachtszeit für die vielen Babys, die noch kommen werden.

Im Naturheilmagazin berichten wir über eine Studie über die Sicherheit von Geburtshaus- und Klinikgeburten.

Lesen Sie auch folgende Kurznachricht „Kaiserschnitt oder natürliche Geburt – keine schwierige Entscheidung?“ von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V..

Nicole Renneberg
Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma brainworkers & more GmbH
und Partner des Naturheilmagazins

Im Naturheilmagazin haben wir einen interessanten Beitrag zum Thema Zucker für Euch. Einen ersten Eindruck bekommt Ihr durch dieses Schaubild – Alternativen zum Haushaltszucker – Dickmacher – Blutzuckerspiegel – Kariesfördernde Eigenschaften.

Ihr wollt es genauer wissen? – dann folgt unserem Link:  Zucker und gesunde Alternativen

Alternativen zum Haushaltszucker – Dickmacher – Blutzuckerspiegel – Kariesfördernde Eigenschaften

 

Ist Bio doch nicht besser?

Ist Bio doch nicht besser?

Da war sie also mal wieder: die neueste Studie zu Bio oder Nicht-Bio. Diesmal waren Forscher der Stanford University der Frage nachgegangen, ob Bio gesünder ist. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Es gibt nur wenige bzw. nicht ausreichend stichhaltige Beweise, dass Bio-Lebensmittel mehr Nährstoffe als konventionelle enthalten. Eine Ausnahme ist Phosphor.
  • Bio enthält weniger Pestizide.
  • Wer Bio isst, hat ein geringeres Risiko, sich Bakterien mit verschiedenen Antibiotika-Resistenzen auszusetzen.

Interessant ist bei solchen Studien meist der Blickwinkel der Interpretation. Während die einen davon sprechen, dass Bio-Lebensmittel möglicherweise gar nicht gesünder als konventionelle seien, wissen andere 30 % weniger Pestizide in ihrem Essen durchaus zu schätzen. Richtig ist zwar auch dass sich Bakterien gleichermaßen auf Bio- als auch auf konventionellem Fleisch finden, doch wer mag schon multiresistente Keime auf den gekauften Lebensmitteln haben, die gegen 3 oder mehr Antibiotika resistent sind? Ich jedenfalls nicht!

Für Umwelt und Erzeuger ist „Bio“ sowieso gesünder. Die Welt besteht nicht nur aus dem Essen auf unserem Teller. Jenseits des gesundheitlichen Nutzens des Ökolandbaus dürfen wir gern etwas über den Tellerrand hinausschauen: Bio-Landwirtschaft

  • ist nachhaltig,
  • klimafreundlicher (allein schon dadurch, dass sie ohne energieaufwändig herzustellenden Kunstdünger auskommt),
  • fördert die Artenvielfalt,
  • verzichtet auf ungeliebte und letztendlich in ihren Folgen kaum abschätzbare Gentechnik,
  • erfüllt strengere Regeln zur artgerechten Tierhaltung.

Bei der weiteren Verarbeitung schließlich kommt die Bio-Branche mit knapp 50 statt über 300 der sonst erlaubten Zusatzstoffe aus. Zusatzstoffe, auf die ich in meinem Essen gerne verzichte. Zumal die gesundheitlichen Auswirkungen bei Aufnahme mehrerer dieser Stoffe und ihre Langzeitwirkung auf den Menschen– ähnlich wie bei Pestiziden – kaum untersucht werden.

Sicher ist es gut, die Dinge genauer anzusehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen „Bio“ und „konventionell“ zu erforschen und daraus zu lernen. Gute Argumente für „Bio“ gibt es aber schon genug. Ich jedenfalls brauche keine weiteren Gründe für den Einkauf im Bioladen!

Linktipp:

Literatur:

Smith-Spangler C et al. Are Organic Foods Safer or Healthier Than Conventional Alternatives? A Systematic Review.Ann Intern Med 2012; 157: 348–366
CancerConnect.Com (24.9.12): Organic Food May Not Be Any Healthier than Conventional